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Naruto - Liebe und Krieg Die Genin-Versammlung „Verdammt, wieso musste ich ausgerechnet heute verschlafen.“ Naruto lief schnell die Strassen von Konohagakure entlang. Heute war ein besonderer Tag für jeden Genin des Dorfes, das versteckt hinter den Blättern liegt. Denn heute sollten die neuen Chunin ernannt werden. Und natürlich hoffte Naruto, zu diesen Ausgewählten zu gehören. Er rückte sein Stirnband noch mal zurecht, und lief geradewegs in Richtung der Konoha-Arena. Sakura sah sich um. Doch von Naruto war noch immer nichts zu sehen. „Ist ja mal wieder typisch“ dachte sich Sakura. Alle anderen Genin waren bereits in der Arena und warteten auf das Erscheinen des Hokages, der die Ernennung der Chunin vornahm. Um sich die Zeit bis Narutos eintreffen zu vertreiben sah sie in die Runde, beobachtete die anderen Genin und ärgerte ein wenig Ino. Dann wurde es still. Ein Bote, geschickt vom Hokage, betrat das Podest, und verkündete das baldige Eintreffen des Hokage. Alle sollten sich gruppenweise aufstellen. Jeder tat dies, und so standen alle Dreiergruppen nebeneinander. Nur Sakura stand alleine. Doch Naruto müsste bald kommen dachte sie sich. Der Bote verlies währenddessen das Podest. Einige Minuten vergingen, während es zu leiserem Gemurmel kam. Doch dann erschien Tsunade, der Hokage der 5. Generation. Mit einem mal hörte jedes Gemurmel auf. Sakura war nun leicht beunruhigt, da Naruto immer noch nicht da war. Sie fragte sich, ob ihm etwas zugestoßen war. Vielleicht war er sogar auf Sasuke gestoßen. Doch soweit wollte Sakura gar nicht denken. Sie richtete ihre Aufmerksamkeit auf Tsunade, die nun mit einer Rede die Genin-Versammlung eröffnete. Gerade wollte Tsunade zu reden anfangen, als das Tor der Konoha-Arena aufgerissen wurde und Naruto hereingeplatzt kam. Alle sahen Naruto an, der sich schnell für sein zu spät kommen entschuldigte und seinen Platz hinter Sakura einnahm. „Nun“ begann Tsunade „wir haben uns heute an diesem Ort versammelt um die unter euch, die ihre Prüfung erfolgreich bestanden haben zu Chunin zu ernennen. Dazu möchte ich nun folgende Personen zu mir bitten, um ihren Rang als Chunin zu empfangen“. Naruto war aufgeregt. Würde sein Name fallen? Würde er ein Chunin werden? Aufmerksam lauschte er Tsunade, als sie die Namen jener vorlas, die von nun an den Rang eines Chunin haben sollten. „Shikamaru Nara. Neji Hyuuga. Gaara.“ Ein kleines Gemurmel erhob sich. Waren die Sand-Shinobi auch anwesend? In diesem Moment öffnete sich das Tor der Arena abermals und Gaara, Temari und Kankuro betraten die Arena. Sofort betrat Gaara, gemeinsam mit Neji und Shikamaru, das Podest. Jeder der drei erhielt eine Weste, wie sie Ninjas ab dem Rang eines Chunin zu tragen pflegten, und stellte sich hinter Tsunade. Nachdem Tsunade die drei ausgezeichnet hatte wendete sie sich nochmals den Genin zu und sprach: „In den nächsten Tagen wird ein Test stattfinden, der euer weiteres Dasein als Ninja beeinflussen wird. Jeder dieser Chunin“ sie zeigte auf Shikamaru, Neji und Gaara „bekommt eine Gruppe je fünf Mann unterstellt, und wird verschiedene Missionen absolvieren. Jeder, der den kommenden Test besteht wird auf einer Liste vermerkt, aus denen die drei ihr Team zusammenstellen.“ Tsunade ließ einen Moment der Ruhe einkehren, um den Genin die Möglichkeit zu geben das eben gehörte zu verarbeiten. Dann, nach einer kurzen Pause begann Tsunade wieder zu reden: „Jeder, der an diesem Auswahltest teilnehmen möchte, erscheint morgen pünktlich um 5 Uhr morgens in dieser Arena. Ihr könnt nun gehen.“ Mit diesem Satz beendete Tsunade die Versammlung. Alle Genin verließen die Arena. Naruto sah Sakura ernst an. „Wirst du morgen teilnehmen?“ Sakura sah Naruto nicht in die Augen. Sie zuckte nur mit den Schultern. Dann verabschiedete sie sich von Naruto und ließ Naruto allein zurück. Naruto stand nun einsam auf der Straße, und murmelte zu sich selbst: „Ich weiß woran du gedacht hast Sakura. Und ich verspreche dir, ich werde ihn finden.“ Die Auswahlprüfung Naruto lag die halbe Nacht wach in seinem Bett. Er fragte sich, wie die morgige Prüfung wohl aussehen würde. Würde sie der Chunin-Prüfung ähneln, oder doch ganz anders sein? Und wer würde alles an der Prüfung teilnehmen? Über solche Sachen machte sich Naruto Gedanken, und vergas vollkommen die Zeit, so das er am Ende kein Auge zugemacht hatte. Also stand Naruto auf, zog sich an und machte sich auf den Weg, um nicht zu spät zu kommen. Vor der Arena warteten bereits einige Genin, unter ihnen war auch Sakura. Sofort lief Naruto zu ihr, überrannte dabei fast jemanden. Doch viel Zeit zum reden blieb den beiden nicht, denn kaum war Naruto bei Sakura angekommen öffnete sich das Tor der Konoha-Arena, wo schon Tsunade auf sie wartete. Ohne ein Wort zu sagen folgten die Anwesenden Tsunade ins Innere der Arena. Im Inneren der Arena angekommen betrat Tsunade das Podest, auf dem sie auch gestern stand, und sprach: „Sind mehr gekommen als ich gedacht habe. Nun gut, wir werden nun die Auswahlprüfung durchführen, um zu sehen wer von euch bei den Missionen dabei sein wird. Jeder von euch wird gleich eine Mission bekommen, die er erfolgreich bestehen muss. Bei diesen Missionen geht es darum, eine Sache, die verloren oder gestohlen wurde hierher zurück zu bringen. Nehmt euch jetzt eine Schriftrolle, in ihr findet ihr alle weiteren Informationen. Sobald jeder eine Schriftrolle hat beginnt die Prüfung. Ihr habt dann bis Mitternacht Zeit, mit der Sache zurück in die Arena zu kommen.“ Kaum hatte Naruto die Arena verlassen öffnete er seine Schriftrolle, und las deren Inhalt. Narutos Mission bestand darin, einen Akademieschüler zu fangen, der Essen stahl. Zwar fand Naruto diese Mission unter seinen Fähigkeiten, doch um in eines der Missionsteams zu kommen würde er diese Mission in Rekordzeit erledigen. Naruto machte sich auf den Weg. Naruto suchte die ganze Stadt ab, und schließlich, um 13 Uhr, fand er endlich den Essensdieb, ein kleiner Akademieschüler mit kurzen blonden Haaren, der sich schnell in Richtung Wald bewegte. Sofort nahm Naruto die Verfolgung auf. Er folgte dem Schüler in den Wald bis auf eine kleine Lichtung, wo der Schüler stehen blieb. Naruto landete in seiner nähe, und sah den Schüler an. Dann sagte Naruto: „Am besten gibst du friedlich das Essen zurück, dann muss ich dir auch nicht wehtun.“ Doch der Schüler sah Naruto nur hochnäsig an und entgegnete: „Was haben sie mir denn da für nen Kasper geschickt? Die talentierten Ninjas sind Konoha wohl ausgegangen, was?“ Naruto, der nichts auf diese Unverschämtheit zu entgegnen wusste wurde wütend. „Na gut, dann machen wir das eben auf die Naruto Uzumaki Art. Naruto stürmte auf den kleinen Jungen zu, doch dieser wich Naruto einfach aus. Dann legte er das Essen, das er gestohlen hatte, an einen Baum und stellte sich Naruto gegenüber. „Na dann zeig mal was du drauf hast, du Stümper.“ entgegnete der Junge. Naruto ließ sich das nicht zwei mal sagen. Er setzte seine Schattendoppelgänger ein, um ihn von zwei Seiten anzugreifen. Der Junge wisch dem ersten Naruto aus, wurde dann aber von dem zweiten getroffen. Naruto war sich seines Sieges schon sicher, als sich der Junge in einem Baumstamm verwandelte. „Das Jutsu des Tausches? Nicht schlecht, aber das hilft dir auch nicht.“ Naruto sah den Jungen an, den er durch das Jutsu kurzzeitig aus den Augen verloren hatte. Der Schüler tat unbeeindruckt, begann dann aber Fingerzeichen zu machen, die Naruto nur zu gut kannte. „Schattendoppelgänger“ rief der Junge, und schon erschuf er mehrere Doppelgänger, die Naruto sofort angriffen. Naruto, völlig verblüfft hatte nicht mal die Zeit das Jutsu der Schattendoppelgänger selbst einzusetzen, und so musste er als Minderheit gegen mehrere Gegner antreten. Doch Naruto merkte schnell, das sein Gegner nicht das war, was er vorgab zu sein. Plötzlich löste sich Narutos letzter Doppelgänger mit einem lauten „Puff“ in nichts auf, während der Junge nicht einen verloren hatte. Naruto schaffte es einfach nicht ihn zu besiegen. „Nun, ich hab genug mit dir gespielt, ich werde das jetzt mal beenden.“ sprach der Junge. Wieder fing er an, Fingerzeichen zu machen. Doch dieses mal setzte er ein Jutsu ein, das Narutos Chancen noch weiter schwinden lies. „Jutsu des vertrauten Geistes“ Kaum hatte der Junge das letzte Fingerzeichen vollendet erschien neben ihm ein großer Bär. Naruto war in die Enge getrieben, und stand einer vollkommen unerwarteten Übermacht entgegen. Was sollte er nun tun? Kein Ende in Sicht Naruto lag die halbe Nacht wach in seinem Bett. Er fragte sich, wie die morgige Prüfung wohl aussehen würde. Würde sie der Chunin-Prüfung ähneln, oder doch ganz anders sein? Und wer würde alles an der Prüfung teilnehmen? Über solche Sachen machte sich Naruto Gedanken, und vergas vollkommen die Zeit, so das er am Ende kein Auge zugemacht hatte. Also stand Naruto auf, zog sich an und machte sich auf den Weg, um nicht zu spät zu kommen. Vor der Arena warteten bereits einige Genin, unter ihnen war auch Sakura. Sofort lief Naruto zu ihr, überrannte dabei fast jemanden. Doch viel Zeit zum reden blieb den beiden nicht, denn kaum war Naruto bei Sakura angekommen öffnete sich das Tor der Konoha-Arena, wo schon Tsunade auf sie wartete. Ohne ein Wort zu sagen folgten die Anwesenden Tsunade ins Innere der Arena. Im Inneren der Arena angekommen betrat Tsunade das Podest, auf dem sie auch gestern stand, und sprach: „Sind mehr gekommen als ich gedacht habe. Nun gut, wir werden nun die Auswahlprüfung durchführen, um zu sehen wer von euch bei den Missionen dabei sein wird. Jeder von euch wird gleich eine Mission bekommen, die er erfolgreich bestehen muss. Bei diesen Missionen geht es darum, eine Sache, die verloren oder gestohlen wurde hierher zurück zu bringen. Nehmt euch jetzt eine Schriftrolle, in ihr findet ihr alle weiteren Informationen. Sobald jeder eine Schriftrolle hat beginnt die Prüfung. Ihr habt dann bis Mitternacht Zeit, mit der Sache zurück in die Arena zu kommen.“ Kaum hatte Naruto die Arena verlassen öffnete er seine Schriftrolle, und las deren Inhalt. Narutos Mission bestand darin, einen Akademieschüler zu fangen, der Essen stahl. Zwar fand Naruto diese Mission unter seinen Fähigkeiten, doch um in eines der Missionsteams zu kommen würde er diese Mission in Rekordzeit erledigen. Naruto machte sich auf den Weg. Naruto suchte die ganze Stadt ab, und schließlich, um 13 Uhr, fand er endlich den Essensdieb, ein kleiner Akademieschüler mit kurzen blonden Haaren, der sich schnell in Richtung Wald bewegte. Sofort nahm Naruto die Verfolgung auf. Er folgte dem Schüler in den Wald bis auf eine kleine Lichtung, wo der Schüler stehen blieb. Naruto landete in seiner nähe, und sah den Schüler an. Dann sagte Naruto: „Am besten gibst du friedlich das Essen zurück, dann muss ich dir auch nicht wehtun.“ Doch der Schüler sah Naruto nur hochnäsig an und entgegnete: „Was haben sie mir denn da für nen Kasper geschickt? Die talentierten Ninjas sind Konoha wohl ausgegangen, was?“ Naruto, der nichts auf diese Unverschämtheit zu entgegnen wusste wurde wütend. „Na gut, dann machen wir das eben auf die Naruto Uzumaki Art. Naruto stürmte auf den kleinen Jungen zu, doch dieser wich Naruto einfach aus. Dann legte er das Essen, das er gestohlen hatte, an einen Baum und stellte sich Naruto gegenüber. „Na dann zeig mal was du drauf hast, du Stümper.“ entgegnete der Junge. Naruto ließ sich das nicht zwei mal sagen. Er setzte seine Schattendoppelgänger ein, um ihn von zwei Seiten anzugreifen. Der Junge wisch dem ersten Naruto aus, wurde dann aber von dem zweiten getroffen. Naruto war sich seines Sieges schon sicher, als sich der Junge in einem Baumstamm verwandelte. „Das Jutsu des Tausches? Nicht schlecht, aber das hilft dir auch nicht.“ Naruto sah den Jungen an, den er durch das Jutsu kurzzeitig aus den Augen verloren hatte. Der Schüler tat unbeeindruckt, begann dann aber Fingerzeichen zu machen, die Naruto nur zu gut kannte. „Schattendoppelgänger“ rief der Junge, und schon erschuf er mehrere Doppelgänger, die Naruto sofort angriffen. Naruto, völlig verblüfft hatte nicht mal die Zeit das Jutsu der Schattendoppelgänger selbst einzusetzen, und so musste er als Minderheit gegen mehrere Gegner antreten. Doch Naruto merkte schnell, das sein Gegner nicht das war, was er vorgab zu sein. Plötzlich löste sich Narutos letzter Doppelgänger mit einem lauten „Puff“ in nichts auf, während der Junge nicht einen verloren hatte. Naruto schaffte es einfach nicht ihn zu besiegen. „Nun, ich hab genug mit dir gespielt, ich werde das jetzt mal beenden.“ sprach der Junge. Wieder fing er an, Fingerzeichen zu machen. Doch dieses mal setzte er ein Jutsu ein, das Narutos Chancen noch weiter schwinden lies. „Jutsu des vertrauten Geistes“ Kaum hatte der Junge das letzte Fingerzeichen vollendet erschien neben ihm ein großer Bär. Naruto war in die Enge getrieben, und stand einer vollkommen unerwarteten Übermacht entgegen. Was sollte er nun tun? Narutos neues Jutsu: Schattenklon Naruto und der Junge Akademieschüler standen dich in der Abenddämmerung gegenüber. Seit Stunden kämpften sie, und beide waren gleichermaßen erschöpf. Naruto beschloss, das letzte bisschen Chakra, das er noch hatte, in seine neue Technik zu stecken. Er konzentrierte sich. Der Junge nutzte den kleinen Moment, in dem Naruto sich konzentrierte um selbst ein Jutsu vorzubereiten. Mit großer Geschwindigkeit führte der Junge Fingerzeichen aus. Auch der Junge schien noch einen Trumpf zu haben. „Du verdienst echt meinen Respekt, du Looser. Ich hätte nie gedacht, dies einsetzen zu müssen. Und jetzt pass auf, denn hier kommt mein stärkstes Jutsu.“ Der Junge vollendete die letzten Fingerzeichen mit dem Ruf „Jutsu der 1000 Augen“. Einen Moment lang passierte nichts, und Naruto dachte das Jutsu wäre in die Hose gegangen. Doch schon im nächsten Moment wurde ihm bewusst, das er sich getäuscht hatte. Über all, aus Bäumen, aus der Erde, selbst aus den Körpern der Tiere öffneten sich langsam eine Vielzahl an Augen. „Was ist das für ein Jutsu?“ Der Junge grinste. „Das ist ein Jutsu, das es dir unmöglich macht, den Kampf zu gewinnen. Es ist so stark, das es mir einer der stärksten Ninja-Clans beigebracht hat. Ab jetzt sehe ich jede deiner Bewegungen, es ist unmöglich, das du etwas machst ohne das ich es sehe. Kurz gesagt, du bist erledigt.“ „Na das wollen wir doch mal sehen“ dachte sich Naruto. Es wurde Zeit für Narutos eigenes Jutsu. Er konzentrierte all sein Chakra auf seinen Schatten. Doch bevor Naruto sein Jutsu vollenden konnte kam ein Shuriken auf ihn zugeflogen. Naruto wich in letzter Sekunde aus, doch genau das hatte der Junge erwartet. Er warf ein weiteres Shuriken. Diesem konnte Naruto nicht mehr ausweichen, er wurde getroffen, das Shuriken bohrte sich in seinen Körper. Naruto blieb am Boden liegen. Er zog das Shuriken unter Schmerzen heraus, Der Junge ging langsam auf Naruto zu, in der Hand ein weiteres Shuriken, mit dem er Naruto den Rest geben wollte. Naruto stand langsam wieder auf, während er immer wieder gegen den Schmerz der Wunde ankämpfte. Erneut versuchte Naruto, sein Jutsu einzusetzen. Er machte schnell die Fingerzeichen. Plötzlich tat sich etwas. Der Junge blieb stehen. „Jutsu des Schattenklons“ rief Naruto. Im selben Moment erhob sich der Schatten und verwandelte sich in Narutos Ebenbild. „Was denn, noch ein Schattendoppelgänger? Ich dachte du wolltest mir ein neues Jutsu zeigen“ sagte der Junge verächtlich. Die beiden Narutos machten sich zum Kampf bereit. Auch der Junge nahm seine Kampfstellung ein. Für einen weiteren kurzen Augenblick hüllte sich ein Mantel des Schweigens um die Lichtung, die nun durch die untergegangene Sonne kaum beleuchtet war. Dann war es soweit. Einer der Narutos griff den Jungen direkt an. Der Junge wich mühelos aus und wollte einen Gegenangriff starten. Doch im selben Moment kam der andere Naruto auf ihn zugerannt. Auch diesem Naruto wich der Junge dank der Augen rechtzeitig aus. Die beiden Narutos sahen sich an. Sie hatten einen Plan. Einen Plan, mit dem sie den Jungen endlich besiegen würden. Einer der Narutos griff den Jungen abermals an, während der andere auf der Stelle stehen blieb. Der Junge wich jedem Angriff aus. Nach einer Zeit griff dann auch der zweite Naruto an. Der Junge sah den Angriff kommen und... wurde getroffen. Er fiel durch den Schlag zu Boden. „Wie kann das sein“ sagte der Junge. „Ich habe den Angriff doch gesehen, wie konntest du mich treffen?“ Naruto atmete schwer, er war am Ende seiner Kräfte. „Ich erinnerte mich an einen Satz, den ein Freund mal gesagt hatte. Deine Augen bringen dir nichts, wenn dein Körper dem nicht folgen kann. Der Junge stand auf und sah Naruto an. Dann löste er das Jutsu auf. „Ich bin am Ende, ich kann nicht mehr. Ich werde mit dir gehen.“ Naruto hatte gewonnen. Nach einem harten Kampf hatte er es geschafft. Er hatte die Mission erfolgreich abgeschlossen. Naruto löste sein Jutsu auf, und der zweite Naruto wurde wieder zu dessen Schatten. „Im einen Punkt hast du dich geirrt“ sagte Naruto. „Das war kein normaler Schattendoppelgänger, Es war mehr. Ich habe den Doppelgänger aus meinem Schatten erschaffen, und stand mit ihm die Ganze Zeit in Verbindung“. Der Junge sah Naruto an. „Aber... wie?“. Naruto ging auf den Jungen zu. „Ein Mensch ist sein ganzes Leben an seinen Schatten gebunden. Er ist immer da. Er ist immer mit dir verbunden. So war es uns durch diese Verbundenheit möglich, per Gedanken miteinander zu kommunizieren.“ Naruto nahm den Jungen, und machte sich auf den Weg, zurück zur Konoha-Arena. Hinata vs. Oroshimaru Es war kurz vor Mitternacht, als Naruto die Arena mit dem Jungen betrat. Er sah sch um, und alle anderen schienen schon vor ihm angekommen zu sein. „Da bist du ja endlich. Ich dachte schon du würdest es nicht schaffen.“ Sakura kam Naruto entgegen. „Ja, ich weiß, es hat etwas gedauert. Wie spät ist es denn?“ Punkt 12 Uhr.“ sagte eine Stimme hinter Naruto. Naruto drehte sich um und stand Tsunade gegenüber. „Ich nehme den Jungen.“ Erneut betrat Tsunade das Podest, um etwas zu sagen. „Wie ihr alle sicher gemerkt habt, waren die Missionen nicht so leicht wie man annehmen sollte. Und das hat auch einen Grund. Denn jeder sollte darauf getestet werden, wie ernst er auch eine vermeintlich leichte Mission nimmt. Wenn ich mir Naruto anschaue“ sie warf Naruto einen scharfen Blick zu „hat er die Mission nicht ernst genug genommen, und hätte sie um ein Haar nicht bestanden. In einer richtigen Mission darf euch so etwas nicht passieren. Nehmt jede Mission ernst, sonst geratet ihr in Probleme und gefährdet euer gesamtes Team.“ Der Junge, gegen den Naruto gekämpft hatte betrat das Podest. „Naruto, du wirst sicher festgestellt haben, das dieser Junge unmöglich ein Akademieschüler sein kann. Die Wahrheit ist, das er auch kein Schüler mehr ist, schon lange nicht mehr.“ Nun meldete sich der Junge zu Wort. „Ich bin viel mehr ein Lehrer als ein Schüler Naruto. Du wirst gleich begreifen was ich meine.“ Der Junge machte einige Fingerzeichen, und löste damit ein Verwandlungsjutsu auf. Als sich der Rauch verzogen hatte staunte Naruto nicht schlecht. „Sensei Iruka. Ihr wart der Junge?“ Iruka trat vom Podest runter. „Ich habe Tsunade gebeten dich persönlich testen zu dürfen, mit meinem eigenen Kräften. Und du hast deine Mission bestanden. Ich hoffe aber, das ich dir noch etwas beibringen konnte. Der Schein kann manchmal trügen, du darfst dich also nie nur auf das verlassen, was du siehst. Das ist eine wichtige Lektion, die jeder Shinobi lernen muss.“ Naruto verstand was Sensei Iruka ihm sagen wollte. Tsunade räusperte sich, als Zeichen dafür, das sie noch etwas sagen wollte. Nun, werden die Chunin ihre Teams zusammen stellen. Ihr werdet morgen erfahren, wer in welchem Team ist, und worin eure Mission besteht. Ihr könnt nun gehen.“ Hinata ging alleine die Strasse zum Anwesen des Hyuuga-Clans entlang. Neji musste noch in der Arena bleiben, um sein Team zusammen zu stellen. In Gedanken war sie bei Naruto, und der Hoffnung, mit ihm gemeinsam auf eine Mission gehen zu können. Sie achtete einen Moment nicht auf ihre Umgebung, doch als sie sich umsah verschwamm alles. Alles um Hinata herum wurde schwarz, der Boden, der Himmel, der Weg. Am Ende befand sich Hinata in einer Welt, in der es nur die Leere gab. „Weißt du warum du hier bist“ schallte es hinter Hinata. Hinata drehte sich um. „Wer ist da?“ rief sie. „Als ob du das nicht wüsstest, du dummes Ding. Ich bin der, den du suchst, und der, der dir Zuflucht gibt.“ Wieder drehte sich Hinata um, und sah in ein paar gefährliche Schlangenartige Augen. Hinata machte einen Satz zurück, um Abstand zu gewinnen, und nun konnte sie sehen, wer mit ihr gesprochen hatte. „Du? Oroshimaru? Was...was willst du von mir?“ Oroshimaru lächelte bösartig. „Ich? Ich will nichts. Aber du, du willst etwas. Du willst die leere deines Herzens beseitigen, und du willst geliebt werden. Habe ich nicht recht?“ Hinata senkte den Kopf. Woher wusste er das? „Aber, du wirst nie den, den du liebst besitzen.“ Hinata sah Oroshimaru zornig an. „Sei still. Von Gefühlen wie Liebe hast du keine Ahnung. Was glaubst du also zu wissen?“ Oroshimaru lachte fürchterlich. „Warum bist du wütend, wenn ich doch nichts weiß? Oder weißt du tief in deinem Inneren, das ich recht habe?“ Hinata war nun verunsichert. Hatte Oroshimaru recht? Wusste sie vielleicht wirklich schon das Naruto ihre Liebe nie erwidern würde? „So, wie du nun bist, wirst du nie kriegen, was du begehrst. Du bist zu schwach, komm zu mir, ich gebe die Stärke.“ Oroshimaru streckte seine Hand Hinata entgegen, und Hinatas Hand bewegte sich auf Oroshimarus zu. Doch kurz bevor sie sich berührten blieb Hinatas Hand regungslos in der Luft. Hinata nahm die Hand zurück, und sah Oroshimaru entschlossen an. „Ich glaube dir nicht. Du lügst.“ Oroshimarus Lächeln verschwand. Du dummes Gör, sieh doch ein, das du nichts bist ohne Macht, ohne mich.“ Hinata konzentrierte sich, schloss die Augen und sprach. „Ich bin Hinata Hyuuga vom Hyuuga-Clan. Und ich bin keineswegs eine deiner Marionetten, die du beeinflussen kannst.“ Oroshimarus Gesicht füllte sich mit Wut. „Du hast doch keine Ahnung.“ Hinata öffnete ihre Augen. „Byakugan.“ Sie sah Oroshimaru, sie sah das Genjutsu, welches er verwendete, um Hinata im nichts gefangen zu halten, und sie sah ein Wutzerfressenes Gesicht. „Das Byakugan zeigt mir die Wahrheit. Die Dunkelheit ist nichts anderes als ein Genjutsu, eine Illusion. Du kannst mich nicht täuschen, also lass mich gehen.“ „Du willst das ich dich gehen lasse? Dann musst du gegen mich kämpfen, mich besiegen.“ Hinata machte sich bereit zum Kampf, einen Kampf, den sie nicht verlieren durfte. Hinatas wahre Stärke Hinata stand Oroshimaru gegenüber. „Das ist deine letzte Chance, dich mir anzuschließen. Sei nicht dumm.“ Hinata lächelte Oroshimaru an und sagte: „Du machst mir keine Angst. Mein Byakugan zeigt mir die Wahrheit. Dein Spiel ist jetzt vorbei.“ Oroshimarus Augen funkelten böse, während er sprach. „Nun, so sei es. Dann kämpf gegen mich. Wenn du gewinnst, kannst du gehen. Doch wenn du verlieren solltest, dann kommst du mit mir.“ Hinata akzeptierte die Bedingung wortlos und der Kampf begann. Oroshimaru griff frontal an, verfehlte Hinata aber. Diese startete sofort einen Gegenangriff mit ihrem Taijutsu. Sie traf Oroshimaru, der jedoch mit einem lauten „Puff“ verschwand. „Ein Schattendoppelgänger. Wo ist der echte?“ Hinata sah sich um, konnte ihn aber nicht sehen. Plötzlich griff eine Hand aus dem Boden nach Hinata, die in letzter Sekunde ausweichen konnte. Wie sollte sie etwas besiegen, das sie nicht sehen konnte. In dem Moment erinnerte sie sich an ihr Training mit Neji und ihrem Vater. Sie konnte ihr Byakugan verstärken, wenn sie ihr Chakra nur auf ihr Byakugan konzentriert. Hinata schloss die Augen, um ihr Chakra zu konzentrieren. Oroshimaru nutze den Augenblick für einen weiteren Angriff, dem Hinata nicht ausweichen konnte. Getroffen fiel sie zu Boden. Hinata stand wieder auf, die Augen immer noch geschlossen. Erneut griff Oroshimaru an, doch bevor er angreifen konnte öffnete Hinata ihre Augen. Hinata sah Oroshimarus Angriff deutlich und wich aus, gleichzeitig griff sie ihn mit einem Shuriken an, das sie nach ihm warf. Sie verfehlte Oroshimaru nur knapp, und er verschwand wieder um nichts. Doch Oroshimaru konnte sich nicht mehr verstecken, nicht vor Hinatas neuem Byakugan. Nun griff Hinata Oroshimaru an, der sie zwar abwehren konnte, allerdings keine Gelegenheit für einen Gegenangriff bekam. Hinata griff weiter an, und Oroshimaru hatte immer größere Probleme die Angriffe abzuwehren, bis Hinata es schaffte, Oroshimaru zu treffen. „Wie kannst du es wagen.“ knurrte Oroshimaru, während er sich von Hinatas Schlag erholte. „Dieses Gör ist besser als ich dachte, sie muss sich mir anschließen“ dachte Oroshimaru, während er Hinata im Auge behielt. Hinata rannte auf Oroshimaru zu. Dieser versuchte Hinata mit seiner Faust zu treffen, doch Hinata setzte ein Doppelgängerjutsu ein, um sich zu schützen, und an Oroshimaru vorbei zu kommen. Nun drehte sie sich um, und griff ihn von hinten mit ihrem Taijutsu an. Oroshimaru musste mehrere starke Schläge einstecken, und fiel zu Boden. Hinata war noch nicht fertig. Sie nahm ein paar Shuriken, die sie auf Oroshimaru warf. Dieser konnte sich noch retten, indem er im Nichts verschwand. Doch Hinata hatte ihn wieder gefunden und griff wieder an. Dieses mal war Oroshimaru darauf vorbereitet, und wich ihr aus. Gleichzeitig hängte er ihr eine Briefbombe an den Rücken. Hinata hatte keine Zeit zum reagieren, als die Bombe explodierte. Oroshimaru ging langsam auf Hinata zu, die nun verletzt am Boden lag, und versuchte sich aufzurichten. Er packte Hinata am Kopf und hob sie hoch, um ihr einen kräftigen Schlag zu verpassen. Mit letzter Kraft stand Hinata nochmals auf. Das stehen fiel ihr schwer. Sie war vollkommen erschöpft. Gerade wollte Oroshimaru Hinata den letzten Schlag verpassen, als er inne hielt. „Mmh, er kommt.“ Oroshimaru entfernte sich von Hinata, und verschwand langsam. Seine letzten Worte, die der an Hinata richtete waren: „Du wirst dich mir noch anschließen, du wirst es wollen. Ich warte auf dich, Hinata Hyuuga.“ Dann verschwand er vollends und das Genjutsu löste sich auf. Kurz darauf traf Neji, der gerade von der Arena kam, ein, und sah die Verletzte Hinata auf der Strasse stehen. Sofort eilte er zu ihr, doch sie konnte ihm nicht mehr erzählen was passiert war. Hinata wurde Ohnmächtig. Die Mission beginnt Der nächste Morgen brach an, und die Genin versammelten sich ein letztes mal in der Arena, bevor sie zu den Missionen aufbrachen. Gespannt warteten alle darauf, zu erfahren in welchem Team sie waren, und welche Mission ihnen bevor stand. Endlich betraten die Chunin Shikamaru, Neji und Gaara die Arena, und stiegen auf das Podest. Im vorbei gehen warf Neji Hinata einen Blick zu. Am Vorabend noch wollte er sie davon abhalten, sich der Mission anzuschließen, doch Hinata bestand darauf, das Neji sie nicht aufhielt. Doch nun zweifelte er an seiner Entscheidung, Hinata nicht aufgehalten zu haben. Sie war deutlich blasser als es sonst der Fall war, und man konnte auch ohne Byakugan sehen, das sie Schmerzen hatte. Neji fragte sich, warum Hinata dies auf sich nahm. Die drei hatten das Podest betreten, und Shikamaru verlor keine weitere Zeit. „Wir haben uns gestern Nacht noch beraten, um die Teams gleichermaßen stark zu halten. Wir werden nun unsere Mitstreiter aufrufen, Alle, die ich nun aufrufe folgen mir bitte.“ „Naruto, Sakura, Lee, Hinata und Kiba.” Nachdem Shikamaru die Namen seiner Mitstreiter genannt hatte verließ er die Arena, gemeinsam mit seinem Team.“ Neji sah Hinata nach, wie sie sich langsam immer weiter entfernte. Er konnte es sich nicht erklären, und doch hatte er das Gefühl, das er Hinata auf irgendeine Weise verloren hatte. Doch durch einen Stoß von Gaara wurde Neji von diesem Gedanken abgebracht, da nun er dran, war, sein Team zusammen zu stellen. Shikamarus Team betrat nun den Wald. Sofort wandte sich Naruto Shikamaru zu, um zu erfahren, worum es in ihrer Mission ginge. Shikamaru schwieg zuerst, er schien nachzudenken, doch dann antwortete er Naruto: „Wir haben den Auftrag, in das Land der Schatten zu reisen. Dort sollen wir eine wichtige Wahl überwachen, die schon des öfteren Manipuliert wurde.“ Plötzlich blieb Shikamaru stehen. Die anderen taten es ihm gleich, und Naruto fragte: „Warum halten wir? Willst du etwa schon eine Pause machen?“ Shikamaru sah in die Richtung, aus der sie gerade kamen, und sagte: „Nein, aber wir müssen noch auf ein Team-Mitglied warten.“ Kurz darauf kam Hinata, sichtlich außer Atem, bei den anderen an. Die Reise ging weiter, und immer wieder musste das Team auf Hinata warten. Als es Abend wurde beschloss Shikamaru, das sie in der nähe eines Flusses übernachten würden, damit sich Hinata ausruhen konnte. Während alle an einem Lagerfeuer etwas aßen und über den morgigen Tag sprachen ruhte sich Hinata aus. Am nächsten Tag ging es Hinata schon besser, und gemeinsam konnten sie Konoha hinter sich lassen, und über verschiedene Grenzen ihrem Ziel ein ganzes Stück näher kommen. Am Abend des Tages saßen alle wieder gemeinsam an einem Lagerfeuer, dieses mal mit Hinata. „Morgen werden wir das Land der Schatten erreichen. Ab dann müssen wir uns vorsehen, unsere Feinde wissen das wir kommen. Zur Sicherheit sollten wir heute Nacht eine Wache aufstellen.“ Hinata meldete sich freiwillig, um wieder gut zu machen, das sie wegen ihr am Vortag nur langsam voran gekommen waren. Die anderen legten sich schlafen, und Hinata blieb alleine am Lagerfeuer sitzen. Es kam ihr wie eine Ewigkeit vor, in der nichts passierte. Doch dann sah hörte Hinata etwas. War es ein Feind? Sie beschloss nachzusehen, und folgte dem Geräusch. Es klang wie eine Art Gesang, ein trauriger Gesang. Hinata kam zu einem See, dem Ursprung des Geräuschs. Sie sah eine Person, die mitten auf dem Wasser stand. Sie sah Hinata an, und Hinata blickte in ein paar Augen, die von Schmerz und Traurigkeit gezeichnet waren. Kurze Zeit später schallte ein Schmerzensschrei durch den Wald. Danach war alles still. Die Frau am See Das Team wachte auf, geweckt durch den Schrei, dessen Echo immer noch im Wald umherschallte. „Was war das?“ fragte Naruto. „Die bessere Frage ist, wer war das, Naruto.“ Antwortete Shikamaru. Er sah sich um, und nachdem er Hinata nirgends entdecken konnte schlug er vor, das sie sich zum Ursprung des Schreis machten. Alle stimmten zu, und so machten sich Kiba, Naruto und Sakura auf den Weg, um Hinata zu finden. Nach kurzer Zeit kamen Naruto, Kiba und Sakura am See an. Sofort sahen sie die Person, eine Frau mit langen schwarzen Haaren, und Augen, die den Schmerz zeigten, der ihr zugefügt wurde. „Seht.“ Kiba zeigte auf das Ufer, wo Hinata auf den Knien hockte. Schnell liefen die drei zu ihr, um sie zu fragen was passiert war. Doch ein Blick in Hinatas Augen ließ die drei zurückschrecken. Hinatas Augen waren voller Angst, Trauer, Wut und Hoffnungslosigkeit, an ihren Wangen rinnen die Tränen runter. „Ihr kennt dieses Mädchen?“ fragte die Frau, mit ruhiger Stimme. „Ja, aber... aber was ist mit ihr passiert?“ fragte Naruto, und sah die Frau an. Mit weiterhin traurigem Gesicht sah die Frau Naruto in die Augen, und antwortete: „Sie ist gefangen, eingesperrt in die dunklen Tiefen ihrer Seele, wo sie alle ihre schlimmen Erfahrungen immer und immer wieder durchlebt. Es ist schlimm, das sie so viel Leid in ihrem jungen Leben durchstehen musste. Darum leidet sie nun. Und darum wird sie zu Grunde gehen.“ Mit entsetzen sah Kiba die Frau an, die ruhig auf dem Wasser stand. „Waren sie das etwa? Haben Sie Hinata das angetan?“ Die Frau sah nun Kiba an, dann nickte sie. „Ja, ich habe das getan. Ich habe es getan, weil ich es tun musste, weil ich es tun wollte. Nun hat meine Einsamkeit ein Ende, denn nun leide nicht nur ich.“ Naruto ballte seine Faust. Er konnte nicht glauben was er da hörte. Diese Frau ließ Hinata all ihre Qualen immer und immer wieder durchleiden, damit sie nicht Einsam war. Wütend sah Naruto die Frau an, doch machte er denselben Fehler wie Hinata. Er sah ihr in die Augen, während er wütend war. Einen Augenblick sahen sich die beiden an, dann verlor sich Naruto in einer Welt, die er geschaffen hatte, geschaffen durch seine negativen Gedanken. Er durchflog seine Kindheit, musste mit ansehen wie er ignoriert und verstoßen wurde, die Angst in den Augen derer, die in ansahen. Zum ersten mal wurde Naruto bewusst, wie viel Angst ihm die Menschen entgegen brachten. Naruto schloss die Augen, er konnte sie nicht mehr ertragen, diese Bilder. Doch kaum hatte er seine Augen geschlossen fand er sich an einem anderen Ort wieder. Er kannte diesen Ort, denn hier hatte der letzte Kampf gegen Zabuza stattgefunden. Dieses mal musste Naruto mit ansehen, wie Sasuke besiegt wurde. Naruto durchlief noch viele Gedanken, viele negativer Erfahrungen und Erinnerungen, bis er zu einem Punkt kam, wo er all dies nicht mehr ertragen konnte. Lee und Shikamaru hörten einen weiteren Schrei. Dieses mal kam er von einer anderen Person. „Naruto.“ sagte Lee. „Komm Lee, wir müssen zu ihnen.“ Ohne ein weiteres Wort machten sich die beiden auf den Weg. Nach kurzer Zeit kamen beide an dem See an, und sahen Hinata und Naruto am Boden sitzen, abwesend und mit Augen, schwärzer wie die Nacht. Die Blutlinie des Ying-Clans Lee und Shikamaru hockten auf einem der Bäume, die den See umrundeten. Von dieser Position aus waren sie in der Lage, alles zu überblicken, sowohl ihr eigenes Team als auch die Frau, die mitten auf dem See stand. Lee wollte zu den anderen springen, doch Shikamaru streckte seinen Arm aus und bedeutete Lee, das er sich unauffällig verhalten solle. Kiba lief auf die Frau zu. „Dir werd ich’s zeigen!“ rief Kiba, während er, gemeinsam mit Akamaru, die Frau angriff. Die Frau sah Kiba an, las in seinen Augen, und ich mühelos dem Angriff aus. Sofort drehte sich Kiba um, um einen weiteren Angriff zu starten, doch die Frau wich nach hinten aus, und startete einen Gegenangriff. Zu sehen war nur, wie sie mit ihrem Finger Kibas Stirn berührte, doch kurze Zeit nach dieser Berührung klappte Kiba zusammen und war geschlagen. „Wer... wer bist du?“ fragte Sakura mit ängstlicher Stimme. Die Frau sah Sakura an und ging langsam auf diese zu. „Ich bin Zarah, Oberhaupt des Ying-Clans.“ Bei diesen Worten schrak Shikamaru zurück. Konnte das sein? War diese Frau wirklich die, die sie angab zu sein? Wenn dem so wäre, dann, das wusste Shikamaru, hätten sie nicht den Hauch einer Chance gegen sie. Shikamaru überlegte, doch währenddessen sprang Lee vom Baum, lief zu Sakura und stellte sich zwischen Sakura und Zarah. Zarah sah Lee mit ihren traurigen Augen an, doch Shikamaru schrie, er solle ihr auf keinen Fall in die Augen sehen. Zarah sah zu dem Baum hoch, von dem die Stimme kam. Verstecken hatte nun keinen Sinn mehr. Shikamaru sprang ebenfalls vom Baum und ging zu Sakura und Lee. Während er so ging sah er zu Zarah hinüber, und es schien keinen Zweifel zu geben, das sie eben die Wahrheit gesagt hatte. Bei Sakura und Lee angekommen wendete er sich zuerst Hinata und Naruto, dann Kiba und letztlich Lee und Sakura zu. „Unser Gegner ist wirklich Zarah Ying, das ist schlecht.“ Verwundert sahen Lee und Sakura Shikamaru an. „Wer ist denn Zarah Ying?“ „Zarah Ying ist das Oberhaupt des Ying-Clans, einem der zwei stärksten Ninja-Clans überhaupt. Seit Generationen bringt dieser Clan neben dem Yang-Clan die stärksten Shinobi hervor. Diese beiden Familien besitzen zudem die stärksten Kekkei Genkai’s die es gibt. Die Familie Ying besitzt das Shiningan, die Familie Yang das Drakogan. Und dieses setzt sie gerade gegen uns ein.“ Sakura sah die Frau an. Konnte sie mit ihrem Auge wirklich die Seele eines Menschen so stark schädigen? Zarah sah Shikamaru interessiert an. „Du bist gut informiert, ich bin erstaunt. Du bist wirklich was besonderes, kämpfe gegen mich.“ Shikamaru sah Zarah mit erstauntem und entsetzen Blick an. „Meinst du das etwa ernst?“ Zarah nickte. „Wenn du gegen mich kämpfst werde ich die anderen wieder freilassen, egal wie der Kampf ausgeht.“ Shikamaru dachte einen Moment nach. Er hatte nicht die geringste Chance sie zu besiegen, und doch war es der einzige Weg Naruto und Hinata zurückzuholen, und dafür hatte er nicht mehr viel Zeit. Würden sie noch lange im Drakogan gefangen sein würden sie sich nie wieder davon erholen. Shikamaru atmete tief ein, dann sah er Zarah an und lächelte. „Ich bin einverstanden, aber zuerst holst du die beiden zurück.“ Zarah akzeptierte die Bedingung und löste das Drakogan auf. Augenblicklich öffnete Naruto die Augen, und auch Hinata kam langsam wieder zu sich. „Keiner von ihnen greift in diesen Kampf ein, darauf muss ich bestehen.“ sagte Zarah. Shikamaru nickte nur und stellte sich Zarah gegenüber. Der Kampf begann. Shikamaru`s voller Einsatz Der Wind pfiff durch die Bäume, die den See umringten. Die ersten Sonnenstrahlen ließen den See in einem schwachen Licht erstrahlen. Shikamaru betrachtete Zarah, achtete aber immer darauf ihr nicht in die Augen zu sehen. Auch Zarah betrachtete ihren Gegner. „Fang an.“ sagte Zarah mit ruhiger Stimme. Shikamaru rührte sich kein Stück. Er wusste, das es für ihn noch nicht an der Zeit war zu kämpfen. Noch konnte er seine Schattenjutsus nicht einsetzen, die Sonne stand noch zu niedrig. „Ein Ninja muss immer kampfbereit sein. Das scheint der Nara-Clan immer noch nicht begriffen zu haben, und verlässt sich weiterhin auf sein Schattenjutsu.“ sagte Zarah. Verblüfft sah Shikamaru die Frau an. „Du kennst den Nara-Clan?“ Zarah starrte in den morgenroten Himmel, während sie Shikamaru antwortete: „Ich kenne deinem Vater, ich bin ihm schon begegnet. Ein Schwächling, nichts besonderes, obwohl er gut im Schattenjutsu war, das muss ich zugeben.“ Kaum hatte Zarah zu ende gesprochen kamen ihr zwei Shuriken entgegen, die sie mit einer Wasserfontäne abwehrte. Gleich darauf musste sie den Tritten und Schlägen Shikamarus ausweichen. Sie wartete eine gute Gelegenheit ab, und als sie gekommen war berührte sie Shikamaru mit ihrem Finger an der Brust, wie sie es bei Kiba zuvor tat. Shikamaru wurde nach hinten geschleudert, fiel ins Wasser und ging unter. Naruto wollte schon eingreifen, doch Shikamaru kam schwer atmend wieder hoch, indem er sein Chakra auf seine Füße konzentrierte. „Warum bist du so wütend? Ist es, weil du die Wahrheit nicht verträgst?“ Mit geschlossenen Augen stand Shikamaru Zarah gegenüber. „Mein Vater ist keineswegs ein schwacher Mann. Er hat mich vieles gelehrt, auch den Umgang mit den Schattenjutsus. Darum werde ich nicht zulassen, wie du ihn in Frage stellst.“ Nachdem Shikamaru geendet hatte kniete er sich hin und legte seine Fingerspitzen aneinander. Zarah sah Shikamaru erstaunt an. Was hatte er vor? Zarah nutze die Zeit, in der Shikamaru nachdachte, um ein eigenes Jutsu auszuführen. Nachdem sie die Fingerzeichen beendet hatte sagte sie: „Jutsu der Schattenebene.“ Und die Umgebung verwandelte sich. Alles wurde schwarz, jegliches wurde verbannt. Shikamaru stand wieder auf, er hatte einen Plan. Dieses mal würde er ohne seine Schattenjutsus auskommen müssen. Er nahm ein Shuriken und eine Schriftbombe und befestigte diese am Shuriken. Er warf es und Zarah machte sich bereit auszuweichen, doch Shikamaru setzte ein Doppelgängerjutsu ein, um das Shuriken zu vervielfältigen. Zarah konnte nicht mehr genau erkennen, welches Shuriken das echte war, als es vor ihr explodierte. Sie wurde nach hinten geworfen. Nun nutze Shikamaru Zarahs Verwunderung aus, um sie direkt anzugreifen, was auch gelang. Zarah musste mehrere Schläge einstecken, bevor sie ausweichen konnte. Sie vergrößerte den Abstand zwischen sich und Shikamaru, bevor sie zu einem weiteren Jutsu griff. Die Fingerzeichen, die sie machte, kamen Naruto sofort bekannt vor. „Jutsu der 1000 Augen.“ Überall öffneten sich Augen, Tausend an der Zahl. Jedes Auge war wie das von Zarah, jedes Auge hatte dieselbe Fähigkeit. Shikamaru begriff zu spät, was sie vorhatte, und wurde von ihrem Drakogan gefangen. Für Zarah war der Kampf nun beendet, sie löste ihre Jutsus auf, und Shikamaru, der in die Knie gegangen war, sah sie an. Er hatte verloren. „Du bist besser als er. Dein Vater konnte nichts als Schatten kontrollieren, du aber hast mir auch ohne diese Jutsus einen Kampf geliefert.“ Shikamaru stand auf, während die anderen auf ihn zuliefen. Zarah sah Shikamaru nochmals in die Augen, dann drehte sie sich um, und verlies den See. Während sie den See verlies rief sie Shikamaru noch zu: „ Ich wünsche dir viel Glück auf deinem Weg. Du bist jedenfalls kein Schwächling.“ Das Land der Schatten Der Tag war angebrochen, und Shikamarus Team, sichtlich erschöpft von der letzten Nacht, machte sich auf den Weg. Heute mussten sie das Land der Schatten erreichen. Sie legten wenig Pausen ein, nur um kurz zu verschnaufen, bevor es weiter ging. Kurz bevor sie das Land der Schatten erreichten ordnete Shikamaru eine letzte Pause an. Er konnte sehen, das es dem Team nicht gut ging. Körperlich war alles in Ordnung, doch Hinata und Naruto hatten Zarahs Kraft noch nicht verarbeitet. Beide wirkten noch leicht abwesend, immer wieder dachten sie an ihre Erlebnisse zurück. Während Sakura für alle das Essen bereitete, Kiba an einem Fluss Wasser holte und Shikamaru die Gegend nach feindlichen Shinobi auskundschaftete hielten sich Naruto und Hinata abseits der Gruppe. Beide dachten über das nach, was sie erlebt hatten, über den Schmerz, den sie empfanden, und über das, was sie verloren hatten, ihren Mut. Dennoch setzten sie sich gemeinsam mit den anderen hin, um zu essen. Naruto schien langsam wieder der alte zu werden, er erinnerte sich wieder an die Zeit mit Kakashi, Sakura, Sasuke und Iruka. All diese Erinnerungen halfen ihm, dem Gefängnis der Einsamkeit und der mutlosigkeit zu entfliehen. Hinata jedoch zeigte keine Anzeichen der Besserung. Immer wieder kamen ihr die Gedanken, ihr Treffen mit Oroshimaru, Naruto mit Sakura sowie Kindheitserinnerungen. Keine ihrer positiven Erinnerungen war stark genug, um sie aus diesem Gefängnis zu befreien. „Das wird schon wieder. Lass dir einfach Zeit Hinata.“ Hinata drehte ihren Kopf, um zu sehen wer mit ihr gesprochen hatte. Es war Kiba. Er sah ihr in die Augen, schien sich Sorgen um Hinata zu machen. Sie hatte gehofft Naruto hätte zu ihr gesprochen, doch der redete wieder mit Sakura. Immer nur mit Sakura. Für einen winzigen Moment kam in ihr ein Gefühl auf, das sie kaum kannte. Hass. Aber wie konnte sie Sakura hassen? Schnell verdrängte Hinata dieses Gefühl. „Wir gehen weiter“ sagte Shikamaru. Schnell wurden die Sachen eingepackt, und die Reise ging weiter. Gegen Abend kamen sie endlich an. Das Land der Schatten war ein düsteres Land, die Sonne wurde von großen Bergen ausgeschlossen. Shikamaru wurde schon erwartet. Direkt nach ihrer Ankunft wollten die Politiker mit Shikamaru den Auftrag durchgehen. Die anderen sollten sich solange ausruhen. Während Naruto mit Sakura nach einem Nudelsuppenrestaurant suchte und Lee mit Kiba und Akamaru die Stadt erkundete, ging Hinata, die behauptete Kopfschmerzen zu haben alleine durch die Strassen. Aus irgendeinem Grund pochte ihr Kopf, sie konnte nicht mehr klar denken. Es wurde ihr alles zu viel, die Begegnung mit Oroshimaru, die Verletzung an ihrem Rücken und dann diese Folter von Zarah. Hinata kam zu einem kleinen Schrein, nahe der Stadt in einem kleinen Wald. Sie hatte gar nicht gemerkt wie sie an diesen Ort kam, aber irgendwie war sie froh, hier zu sein. Hier, das fühlte sie, konnte sie nachdenken. Hinata setzte sich auf die Stufen des Schreins, schloss die Augen und dachte nach. Viele Dinge gingen ihr durch den Kopf. Es war für Hinata sehr beruhigend, an diesem Ort zu sitzen, ihren Gedanken freien Lauf zu lassen, und den Wind, die Natur um sich herum zu spüren. Hinata beschloss, wieder in die Stadt zu gehen, und stand auf. Die Schatten-Shinobi Sakura, Naruto, Lee, Kiba und Hinata warteten vor dem Hauptgebäude des Schattendorfes auf Shikamaru. Schließlich kam Shikamaru raus, und gab den anderen Anweisungen, was sie zu tun hatten. „Bei der Wahl kam es immer wieder zu Manipulationen, feindliche Ninjas lenkten die Bevölkerung ab und die Wahlergebnisse wurden immer wieder verfälscht. Dadurch sollte die Ordnung des Landes geschwächt werden, um es eventuell später einnehmen zu können, oder um es zu schwächen. Darum werden drei von uns das Angriffsteam zu Abwehr feindlicher Ninja bilden. Die anderen drei werden so positioniert, das die Wahlergebnisse nicht verfälscht werden können. Team A besteht aus Naruto, Lee und Hinata. Team B aus mir, Sakura und Kiba, alles klar?“ Alle nickten. Der nächste Morgen brach an und alle bezogen ihre Stellung. Stunden passierte nicht das geringste, doch dann war es so weit. Eine Explosion erschütterte die Stadt. Sofort begab sich Team A zu dieser Stelle, um den Grund für die Explosion festzustellen. Doch an der Stelle angekommen fand man nichts, außer einem mittelgroßem Loch im Boden. „Ein Ablenkungsmanöver?“ dachte Naruto. Schon im nächsten Moment kam ein gewaltiger Lärm aus der Richtung, aus der sie gekommen waren. Im Eiltempo nahmen sie ihre alten Positionen ein, und entdeckten die Angreifer. Naruto überlegte nicht lange und griff an, dicht gefolgt von Hinata und Lee. Mit seinen Schattendoppelgängern griff Naruto sofort die ersten Angreifer an, doch diese waren ebenfalls nur Doppelgänger. Die wahren Angreifer zeigten sich nachdem der letzte Doppelgänger geschlagen war. Oben, auf dem Dach des Hauptgebäudes, standen drei Ninjas. Sie teilten sich auf, zwei griffen das Angriffteam an, der andere nährte sich Team B. Gezielt griff er Sakura, Shikamaru und Kiba an. Schon nach kurzer Zeit hatte dieser Ninja, der auf Taijutsu spezialisiert war, Kiba und Shikamaru besiegt, und Sakura zu Boden gebracht. Der zweite Ninja kämpfte inzwischen mit Lee, der es mit vielen Doppelgängern zu tun bekam. Der dritte Ninja kämpfte gemeinsam gegen Naruto und Hinata, deren Chancen ebenfalls schlecht aussahen. Naruto kam Sakura sofort zu Hilfe, und bekam nicht mir, wie Hinata immer mehr einstecken musste. Sie rief Naruto noch zu, das sie Hilfe brauche, doch er hörte sie nicht. Doch Naruto hatte keine Chance gegen den Taijutsu Ninja. Auch Lee konnte nicht mehr viel gegen diese Ninja ausrichten und wurde besiegt. Die Konoha Ninja waren geschlagen. Am nächsten Morgen wachte Naruto auf. Unter Schmerzen stand er auf und sah sich um. Sakura, Kiba, Shikamaru und Lee lagen neben ihm in ihren Betten, alle hatten starke Blessuren vom Kampf davon getragen. Naruto stand auf, und verlies den Raum. Er ging in den Garten eines großen Anwesens. Dies musste das Haus der höchsten Regierungsperson sein. „Du bist wach?“ fragte eine Stimme. Naruto drehte sich um und stand einem älteren Mann gegenüber. Ihr habt eure Mission also nicht erfüllt. Ich habe gehört das ihr noch eine Chance bekommen sollt, diese Ninja zu stoppen.“ Naruto senkte den Kopf. „Sie waren einfach zu stark. Auf eine solche Übermacht waren wir nicht vorbereitet, aber noch mal werden sie uns nicht besiegen, das schwöre ich.“ So etwas ähnliches hat sie auch gesagt.“ „Wer?“ fragte Naruto verwundert. Der Mann drehte sich um. „Na, das Mädchen mit den kurzen Haaren, das mit euch kam.“ Dann ging er fort. Hinata! Naruto lief in den Raum zurück, in dem die anderen schliefen, doch Hinata war nicht da. Sie war verschwunden. Eine letzte Chance Naruto lief durch das ganze Haus, auf der Suche nach Hinata. Bei seiner Suche traf er auf den alten Mann, dem er zuvor schon begegnet war. „Hey, Sie. Wissen sie wo das Mädchen mit den kurzen Haaren ist?“ Der Mann dachte einen kurzen Moment nach. „Sie ging weg, ihr schien es nicht gut zu gehen. Aber nicht körperlich, sie schien ein seelisches Leiden zu haben. Das beste Mittel sei Aussprache sagte ich ihr. Doch sie meinte sie ziehe lieber die Einsamkeit vor.“ Der Mann ging weiter. „Lass dem Mädchen Zeit. Sie muss noch ihren Weg finden.“ Naruto ging langsamen Schrittes wieder zu den anderen und legte sich hin. Warum war Hinata gegangen? Wohin war sie gegangen? In der Zwischenzeit wachten auch die anderen auf, zuerst Shikamaru, dann Lee und Sakura, und zuletzt Lee. Nachdem Hinata dem Frühstück fern blieb beschlossen die anderen, sie Hinata zu suchen. Kiba wurde mit Akamaru losgeschickt, um Hinata zurück zu bringen. Die anderen besetzten ihre Positionen. Hinata saß an der Treppe des Tempels. Ihr Kopf dröhnte, es wurde immer schlimmer. Sie wurde von innen zerfressen, mit Gedanken, die sie kaum kannte. Und doch fühlte sie sich stärker denn je. „Da bist du ja.“ Hinata sah auf, und sah vor sich einen mit dem Schwanz wedelten Akamaru. Kiba kam auf sie zu. Ich soll dich zurück bringen. Er wollte Hinata aufhelfen, doch sie nahm seine Hilfe nicht an. „Dann gehen wir.“ sagte Hinata und ging in Richtung Stadt davon. Kiba und Akamaru folgten ihr. „Jutsu des Schattenklons.“ Narutos Schatten verwandelte sich vor den Augen der Ninja in einen Doppelgänger. „Gut, dieses mal müssen wir sie aufhalten.“ rief Shikamaru den anderen zu. Jeder setzte ein, was er konnte. Lee nutzte die Kraft seiner Tore, Shikamaru setzte seine Schattenjutsus ein, Naruto kämpfte gemeinsam mit seinem Schattenklon und Sakura kämpfte mit Kunais. Gerade in dem Moment kamen Kiba und Hinata am Ort des Geschehens an. Sofort beteiligten sich die beiden am Kampf. Lee kämpfte gegen den Taijutsu Ninja, Sakura und Shikamaru gegen einen Ninja, der Waffen einsetzte, und Naruto kümmerte sich um den Doppelgänger Ninja. Hinata setzte ihr Byakugan ein, und erkannte den richtigen Ninja unter den Doppelgängern. Sie nahm ein Kunai und warf es dem Ninja entgegen. Er wehrte es ab, und in dem Moment kam Naruto angelaufen. Er setzte sein stärkstes Jutsu ein, das Rasengan. Er traf den Ninja, welcher wegflog, gegen eine Hauswand knallte, und dann am Boden liegen blieb. Der erste Ninja war geschlagen. Lee setzte unterdessen dem zweiten Ninja mit seinem Taijutsu erheblich zu. Er war zu schnell für diesen Ninja, und konnte ihn letztlich mit dem Frontallotus besiegen. Es war nur noch ein Ninja übrig, den Shikamaru mit seinem Jutsu des Schattenbesitzes festliegt, während Sakura ihn mit ihren Kunais angriff. Am ende gelang es ihnen auch diesen Ninja zu schlagen. Die Ninjas waren besiegt, und wurden nun verhört, um in Erfahrung zu bringen, warum sie die Wahl manipulierten. Doch die Ninja verweigerten jegliche Aussage. Alles, was sie sagten, war das andere Ninja kommen würden. Noch lange Zeit besprach Shikamaru die weitere Vorgehensweise mit dem Oberhaupt des Landes, bis tief in die Nacht hinein. Das Rebellenlager Der nächste Morgen kam, und während des Frühstücks kündigte Shikamaru an, was ihnen in den nächsten Tagen bevor stand. Die Wahlen waren noch nicht abgeschlossen, und die Wahrscheinlichkeit, das andere, stärkere Ninja kämen war groß. Um dem ein Ende zu setzen teilte Shikamaru die Gruppe auf. Hinata sollte Gruppe 1, die aus ihr, Sakura und Naruto bestand, leiten und den Ninjas zum Versteck folgen. Gruppe 2 würde die Mission normal weiterführen, und die Wahlen beaufsichtigen. Beide Teams machten sich bereit. Sie mussten nicht lange warten, gegen Mittag erschienen, wie angekündigt, drei weitere Ninja, sie versuchten, die Wahlen zu manipulieren. Mit vereinten Kräften gelang es Lee, Kiba und Shikamaru die Angreifer zu vertreiben. Nun war Hinatas Einsatz gefragt. Mit ihrem Byakugan hielt sie ausreichenden Abstand zu den angreifenden Ninjas. Sie folgten ihnen über eine Stunde, bis sie sich am Gipfel eines hohen Berges wieder fanden. Von hier aus konnten sie bis ins Land der Schatten sehen. Nach einer weiteren kurzen Zeit kamen die Ninjas zum stehen, und Hinata bedeutete den anderen, ebenfalls stehen zu bleiben und keinen Mucks von sich zu geben. Die Ninjas bogen um eine Ecke, und Hinata schlich langsam heran, um zu sehen wo die Ninja hin waren. Sie sah um die Ecke und entdeckte ein Lager, in dem die Ninja lebten. Sie schlich zu den anderen zurück und erzählte ihnen von dem, was sie gesehen hatte. „Und was machen wir jetzt? Im Moment erwarten sie uns nicht, das wäre die beste Gelegenheit zuzuschlagen.“ meinte Naruto. „Nein, dafür sind es zu viele, und wenn wir von der Stärke der letzten Ninjas ausgehen reichen ein paar Doppelgänger bei weitem nicht.“ antwortete Hinata. „Wir müssen Shikamaru davon berichten, und dann weiter sehen. Sakura geht wieder zurück und informiert Shikamaru, Naruto und ich bringen in Erfahrung, was die Ninjas als nächstes vorhaben.“ Sakura tat was Hinata ihr auftrug und machte sich auf den Weg. Naruto folgte Hinata, trennte sich aber dann von ihr, um einen anderen Eingang zum Lager zu bewachen, und eventuell Gespräche mitzubekommen. Hinata nutzte ihr Byakugan um sich das Lager genauer anzusehen. Zirka eine Stunde war Sakura unterwegs, bevor sie in der Hauptstadt des Landes der Schatten ankam. Sofort suchte sie Shikamaru auf und berichtete ihm von dem Lager. Shikamaru beschloss, sich mit Sakura auf den Weg zu machen, um Hinata und Naruto zu unterstützen, während Lee und Kiba das Dorf beschützen sollten. Schnell wurden noch letzte Einzelheiten geklärt, und kurze Zeit später machten sich die beiden auf den Weg, in der Hoffnung, rechtzeitig zu kommen. „Dort ist er, dort oben.“ schrie eine Wache des Lagers. Naruto floh vor den Wachen, welche ihn entdeckt hatten. Schnell lief er zu Hinata, welche daraufhin ebenfalls entdeckt wurde. Innerhalb weniger Augenblicke waren die beiden von Ninja umzingelt. Naruto machte sich bereit zu kämpfen, doch Hinata hielt ihn zurück. „Es ist besser, wenn wir uns fügen.“ sagte Hinata zu Naruto. Dann drehte sie sich den Wach Ninja zu. „Bringt mich zu eurem Anführer.“ Die Wachen sahen sich kurz an, dann nickten sie und akzeptierten Hinatas Forderung. Sie und Naruto betraten das Lager, und gingen mit den Wachen zu einem großen Zelt, welches das Quartier des Rebellenführers sein musste. Kurz sah Hinata Naruto an, dann betrat sie das Zelt. Der Führer der Rebellen Hinata ging in die Mitte des großen Zeltes. „Ihr seid also jene, die uns ausspionieren.“ sprach eine Stimme von der Seite. Hinata schrak zur anderen Seite des Zeltes. Langsam kam ein Mann aus der Dunkelheit. Er hatte rote kurze Haare und ein schönes Gesicht. Der Mann stellte sich Hinata gegenüber, und sah Hinata mit seinen Rubingrünen Augen durchdringend an. „Du trägst das Erbe des Hyuuga-Clans in dir. Das heißt du stammst aus Konoha, was also willst du hier?“ Hinata versuchte einen sicheren Eindruck zu machen, doch in Angesicht seiner Kenntnisse klang ihre Stimme zittrig. „W...Wir sind hier u...um die Wahlen zu ü...überwachen.“ „Ah, die Wahlen, ich verstehe. Ihr wurdet also angeheuert.“ Aus dem durchdringendem Blick wurde plötzlich ein sanfter, beruhigender Blick. Das erklärt vieles, zum Beispiel, warum drei meiner Männer nicht zurückkehrten. Sie erzählten zwar, das sie aufgehalten wurden, sprachen aber von keiner Gefahr.“ Der Mann ging einige Schritte zurück, bevor Hinata ihn ansprach. „Was habt ihr davon, die Wahlen zu manipulieren? Wollt ihr dieses Land zu Grunde richten? Oder habt ihr andere Gründe?“ Der Mann sah sie an, dieses Mal wieder durchdringend. „Wir haben unsere Gründe. Welche das sind, sollte für euch kein Interesse zeigen. Jedenfalls werden wir die Wahlen weiterhin manipulieren.“ „Dann werden wir euch weiterhin aufhalten.“ Antwortete Hinata. Einige Sekunden vergangen, in denen der Mann Hinata nur ansah. Dann ging er erneut ein paar Schritte auf sie zu. „Du bist wirklich interessant. Anders, als ich es von einem Hyuuga erwartet hatte. Dir scheint es an Stolz zu fehlen, mich direkt herauszufordern.“ Hinata wich einige Schritte zurück, bis sie an die Wand des Zeltes kam. „Nun gut,“ sagte der Mann „dann unterbreite ich dir einen Vorschlag. Tritt gegen mich an. Und wenn du gewinnst, dann verspreche ich dir, die Wahlen nicht weiter zu stören.“ Hinata dachte einen Moment lang nach, dann sprach sie: „Und wenn ich verliere? Was geschieht dann?“ Der Mann lächelte. „Wenn du verlieren solltest, dann bekomme ich das, was dir am wichtigsten ist. Ich bekomme dein Byakugan.“ Hinata sah den Mann geschockt an. „Das kannst du nicht. Das Byakugan ist ein Bluterbe, es kann nicht einfach übertragen werden.“ Der Mann sah Hinata an, sein durchdringender Blick wandelte wieder in einen sanften. „Auch wenn das Byakugan ein Bluterbe ist, so kann ich es dennoch erlangen, dank meines eigenen, traurigen Erbes. Denn wenn ich eine Person mit einer Blutlinie wie der deinen töte, so geht das Kekkei Genkai der Person auf mich über. Denn das ist mein Kekkei Genkai.“ Hinatas geschicktes Gesicht wandelte in blankes Entsetzen. Würde sie also den Kampf verlieren, so würde sie sterben. Doch ablehnen konnte sie die Herausforderung nicht, denn sie konnte sich denken, was mit ihr und Naruto geschehen würde, würde sie dem Kampf nicht zustimmen. Hinata senkte den Kopf. „Ich stimme deiner Herausforderung zu.“ Der Mann war dabei zu gehen, als Hinata nochmals sprach: „Du scheinst den Hyuuga-Clan zu kennen? Woher?“ Der Mann sah Hinata an. „Augen wie diese vergisst man nicht. Ich habe diese Augen in meiner Kindheit gesehen, als mein Clan gegen den Hyuuga-Clan kämpfte, und als der Hyuuga-Clan mir das wichtigste nahm. Es trifft sich, das ich gerade diesem Clan nun das nehmen kann, was ihm am wichtigsten ist, was dir am wichtigsten ist. Dein Byakugan.“ Der Mann machte ein paar Schritte, bevor er ein letztes mal stehen blieb. „Wir werden morgen gegeneinander antreten. Bereite dich darauf vor. Du kannst nun gehen, aber deinen Freund behalten wir bei uns.“ Mit diesen Worten verschwand der Mann aus dem Zelt. Das Duell Hinata verlies mit gesenktem Kopf das Lager der Rebellen, während sie versuchte, Narutos Rufen zu überhören. Momentan konnte sie nichts für ihn tun. Gerade bog Hinata um die Ecke, als sie Sakura und Shikamaru sah, welche in Bedrängnis waren. Auch sie wurden von den Wachen entdeckt, und nun gefangen genommen. Sie ging an den beiden vorbei ohne sie anzusehen, ohne auf ihr Rufen zu reagieren. Und während Shikamaru und Sakura ins Rebellenlager gebracht wurden, sah sie noch einmal zurück, zu dem Ort, an dem ihre Freunde gefangen gehalten wurden. Die Nacht brach an, und Hinata, welche die Nacht alleine nicht weit des Rebellenlagers verbrachte, dachte über mögliche Strategien nach. Der Mann kannte ihr Byakugan, aber würde er dieser Kraft etwas entgegen zu setzen haben? Hinata wusste es nicht. Sie machte sich darauf gefasst, möglicherweise ohne ihr Byakugan und ohne ihr Taijutsu zu kämpfen. Die ganze Nacht hindurch machte Hinata kein Auge zu, immer wieder kamen ihr die Bilder vor Augen, was mit Naruto geschehen würde, was mit Shikamaru geschehen würde. Schließlich ging die Sonne auf, und Hinata, die erstaunlicherweise so ausgeruht war als hätte sie die ganze Nacht geschlafen, machte sich auf den Weg ins Rebellenlager. „Geehrter Führer, hier sind die Gefangenen, wie ihr es befohlen habt.“ Einer der untergebenen Ninjas deutete auf Naruto, Sakura und Shikamaru, die alle drei gefesselt am Rande eines Kampffeldes saßen. „Sehr gut, die Gefangenen sollen den Kampf mitbekommen, sie sollen sehen, was ihr Schicksal sein wird.“ Der Untergebene entfernte sich, und der Führer sah zum Eingang des Lagers. Wenige Sekunden später bog eine entschlossene Hinata um die Ecke und ging auf den Mann zu. Der Führer fing an zu grinsen, er freute sich, bald das Byakugan sein eigen nennen zu dürfen. Er musste nur ein kleines Mädchen besiegen, war sein Glaube. „Du bist gekommen, das ist gut. Wir werden nun gegeneinander antreten, gewinnst du, lasse ich deine Freunde frei und die Rebellion wird aufgelöst. Gewinne ich, erhalte ich, was dir am wichtigsten ist. Dein Byakugan. Es gibt nur zwei Regeln in diesem Kampf: Die erste ist, keiner mischt sich ein, weder einer deiner Freunde, noch einer meiner Untergebenen. Die zweite Regel ist, dies ist ein Kampf bis zum ende, das heißt nur einer wird noch unter den lebenden weihen, wenn dieser Kampf vorbei ist. Stimmst du diesen Regeln zu?“ Alle sahen Hinata an. „Ja, ich stimme zu.“ Entgegnete diese. Mit einem Lächeln deutete der Führer der Rebellen, Naruto und Co loszubinden. Dann begann der Kampf. „Byakugan“ Sofort setzte Hinata ihre Kraft ein, sie wollte diesen Kampf möglichst schnell beenden. Auch der Mann griff sofort an. Er verschwand, doch Hinata konnte ihn mit ihrem Byakugan aufspüren. Er tauchte hinter Hinata auf, und wollte sie mit einem Schlag zu Boden bringen, doch Hinata konnte ausweichen. Nun setzte sie ihr Taijutsu ein, doch wie zuvor Hinata wich der Führer der Rebellen immer wieder aus. Der Kampf war sehr ausgeglichen, weder Hinata noch der Mann zeigten auch nur eine Schwäche. Doch der Kampf zog sich immer länger hin, und Hinata, welche die ganze Nacht nicht geschlafen hatte, spürte nun die Auswirkungen. Immer schneller ging ihre Kraft verloren, am Ende konnte sie ihr Byakugan nicht mehr halten. Der Mann, der noch keine Anzeichen von Schwäche zeigte, nutze diese Gelegenheit, um Hinata mit mehreren Tritten und Schlägen zu Boden zu bringen. Hinata spuckte Blut und versuchte aufzustehen, doch sie konnte es nicht. Sie hatte nicht mehr die Kraft, und langsam merkte sie, wie es um ihr herum dunkler wurde. Das ultimative Byakugan Alles war schwarz. Hinata wusste, das es vorbei war. Gleich würde sie sterben, und der Führer der Rebellen würde ihr Byakugan erhalten. Doch das war ihr egal. Was sie so leiden ließ, in den letzten Augenblicken war, das sie ihre Freunde enttäuscht hatte. Vor ihrem inneren Auge sah sie ihre Freunde, die langsam in der Dunkelheit verschwanden, bis sie zum Schluss ganz alleine war. Und plötzlich, ohne das Hinata wusste warum, spürte sie, wie sie wieder zu Kräften kam . Nein, noch mehr. Sie überstieg das, was sie bisher von sich kannte. Mit dieser Kraft, das schwor Hinata sich, würde sie weiterkämpfen, und ihre Freunde retten. „Hinata, steh auf. Du kannst dich doch nicht von dem besiegen lassen.“ Naruto schrie Hinata regelrecht an. Er war kurz davor einzugreifen, als Hinata wieder aufstand. Der Führer der Rebellen war erstaunt, er hatte schon fest mit seinem Sieg gerechnet. Doch nun stand Hinata wieder. Naruto und die anderen jubelten Hinata zu. „Du warst schon am Ende, wie hast du es nur geschafft wieder aufzustehen? Aber das ist eigentlich egal, denn gewinnen kannst du nicht.“ Der Mann ging langsam auf Hinata zu, die immer noch mit geschlossenen Augen regungslos rumstand. Der Mann holte zu einem Schlag aus und schlug zu. Doch Hinata wich dem Schlag aus, und versetzte ihrem Gegner einen harten Schlag. Der Mann ging zu Boden, doch er stand schnell wieder auf. „Wie konntest du ausweichen, deine Augen sind geschlossen? Sag es mir.“ Hinata lächelte, doch es war ein für sie untypisches, fieses Lächeln. „Ich dachte du kennst das Byakugan?“ Der Mann sah Hinata verblüfft an. „Byakugan hin oder her, mit geschlossenen Augen kannst du nichts sehen.“ Hinata öffnete langsam ihre Augen, doch das, was zum Vorschein kam, versetzte alle in Erstaunen. Statt des normalen Byakugans waren Hinatas Augen schwarz und stark gezeichnet, stärker als normalerweise. „Was...was ist das?“ fragte der Mann, dem das Entsetzen im Gesicht stand. „Hinata ging langsam auf den Mann zu. „Das,“ sagte Hinata, immer noch lächelnd „ist das ultimative Byakugan. Dagegen ist das Byakugan, welches du kennst nichts.“ Während Hinata dies sagte, nahm sie ein Kunai aus ihrer Tasche. Alle umstehenden sahen nur noch zu, was geschah. Der Mann bewegte sich nicht, er war erstarrt. Es war ihm nicht möglich sich zu wehren, während Hinata den Kampf beendete. Der Kampf war vorbei, und die Anhänger des Mannes versammelten sich um seinen leblosen Körper. Hinata entfernte sich von ihm und ging auf ihre Freunde zu, welche aber zurückschritten. „Was ist los?“ fragte Hinata, ihr Lächeln verblasste. „Was hast du da gerade getan? Das...das warst nicht du, das kannst du nicht gewesen sein.“ Sagte Naruto, mit zitternder Stimme. Aus Hinatas Lächeln wurde nun ein zorniges Gesicht. „Du willst doch ein Shinobi sein oder, Naruto? Glaubst du, das sich so etwas vermeiden lässt? Wenn ja, dann bist du naiv und dumm. Ich habe es getan, weil ich es tun musste, weil es zu meiner Mission gehörte. Denn die Rebellion ist nun aufgelöst, und die Mission zu ende. Ihr solltet froh sein, das es nicht mehr unschuldige Opfer gab. Dieser Mann, er hatte es doch...“ Hinata kam nicht mehr dazu, den Satz zu vollenden. Denn im nächsten Augenblick brach sie zusammen, und blieb regungslos am Boden liegen. Das Geheimnis des Hyuuga-Clans Die nächsten Tage vergingen, und die Wahl verlief ohne weitere Zwischenfälle. Hinata, schlief seit diesem Tag, und Kiba wachte an ihrem Bett, falls sie aufwachen würde. Schließlich, sechs Tage nach dem Duell, wurde die Wahl für beendet erklärt und die Mission als erfolgreich bezeichnet. Am nächsten Tag wollten die Ninja aus Konoha aufbrechen, und gemeinsam feierten sie das Ende der Mission. Hinata öffnete langsam die Augen. Sie sah sich um und sah Kiba, der schlafend neben ihrem Bett lag. „Wuff“ Akamaru sprang auf Hinatas Beine, und wedelte fröhlich mit dem Schwanz, während Kiba aufwachte. Er brauchte einen Moment, um zu realisieren, was los war. Doch im nächsten Moment fing er an zu grinsen. „Du bist endlich wieder wach? Hat ja auch lange genug gedauert.“ Hinata sah Kiba irritiert an. „Was ist denn passiert? Wo sind wir?“ Kiba erklärte ihr, was geschehen war, und als sie erfuhr, das sie fast eine Woche geschlafen hatte wirkte sie nachdenklich. Einige Minuten waren die beiden noch alleine, in denen niemand etwas sagte. Kiba und Hinata sahen sich nur gegenseitig in die Augen, und Kiba nährte sich Hinata. Die Tür ging auf, und Kiba schrak schnell zurück. Herein kamen Shikamaru, Lee, Sakura und Naruto. Als sie sahen, das Hinata wach war setzten lächelten sie ihr nur zu und legten sich schlafen. Der nächste Tag brach an, und Shikamarus Team nahm den Lohn für die Mission entgegen. Dann machten sie sich auf den Weg nach Konohagakure. Es dauerte nicht lange, bis sie ihr Ziel erreicht hatten, denn sie wurden dieses mal nicht aufgehalten. Innerhalb eines Tages erreichten sie ihre Heimat. Shikamaru und sein Team brachten Hinata, die nach der Reise wieder deutlich ermüdet war, nach Hause. Es traf sich, das sie bei den Hyuugas auf Neji und Hinatas Vater trafen. Während Kiba Hinata in ihr Zimmer brachte bat Shikamaru Hiashi um ein Gespräch. Dieser stimmte zu, und wies alle in ein Zimmer, wo sie ungestört reden konnten. „Das ultimative Byakugan? So etwas gibt es nicht.“ Neji antwortete als erster auf Shikamarus Frage, was das ultimative Byakugan sei. Hiashi dachte einem Moment nach. „Neji, du irrst dich. Es gibt in der Geschichte des Hyuuga-Clans eine Sage, das es ein Byakugan von großer Stärke gäbe, es ist auch als ultimatives Byakugan bekannt. Aber seit Generationen hat es niemand mehr geschafft, ein Potenzial aufzubringen, welches ausreicht um dieses ultimative Byakugan einzusetzen. Das Hinata es geschafft haben soll fällt mir schwer zu glauben.“ „Aber es ist so. Dieses Byakugan unterschied sich von ihrem sonstigen Byakugan.“ Hiashi sah Shikamaru ernst an. „Wenn es wirklich so ist, wenn Hinata wirklich das ultimative Byakugan beherrscht, dann tut sie mir leid.“ „Wieso? Wieso tut sie ihnen leid?“ Kiba hatte gerade den Raum betreten. In seinem Gesicht konnte man deutlich die Sorgen erkennen, die er sich um Hinata machte. Hiashi atmete tief durch, ehe er Kiba antwortete: „Das ultimative Byakugan wurde seit der Entstehung des Hyuuga-Clans von zwei Leuten angewendet. Und beide verloren. sich selbst.“ „Was soll das heißen?“ fragte Shikamaru neugierig. Hiashi sah Shikamaru direkt an. „Ich gehe doch richtig in der Annahme, das sich Hinata anders verhalten hat, als sie das ultimative Byakugan einsetzte?“ Naruto nickte. „Sie war vollkommen anders. Es war, als wäre sie niemals Hinata gewesen.“ „Das ist es, was ich meinte. Ein Mitglied des Hyuuga-Clans kann noch so erfahren und stark sein, doch niemals wird es das ultimative Byakugan kontrollieren können. Und mit jeder weiteren Aktivierung verändert das ultimative Byakugan seinen Besitzer mehr, bis...“ Hiashi brach den Satz ab. „Bis was? Bis sie nicht mehr sie selbst ist?“ fragte Kiba. „Hiashi schüttelte den Kopf. „Das ultimative Byakugan ist ein Fluch müsst ihr wissen. Es ernährt sich von der Energie eines Menschen. Und wenn diese Energie aufgebraucht ist, dann.“ Hiashi schluckte. „Dann wird sie sterben.“ Hinatas Geburtstag Hinata ruhte sich noch einige Tage aus, und bekam hin und wieder besuch von Kiba und Akamaru. Nachdem sich Hinata dann erholt hatte war es soweit. Ihr Geburtstag rückte näher, und in wenigen Tagen würde es soweit sein. Da sie die Erlaubnis hatte, eine Feier zu diesem Anlass zu geben, entschied sie sich jeden ihrer Freunde einzuladen. Sie lud jeden Genin ein, den sie traf. Ino, Choji, Shikamaru, Kiba, Lee, TenTen und Shino. Der Tag neigte sich dem Ende, und Hinata machte sich auf den Weg, um Naruto eine Einladung zu bringen. Sie wolle unbedingt, das er auch kam. An seiner Wohnung angekommen klingelte sie, doch es war nicht Naruto, der die Tür öffnete. „S...Sakura, was machst du denn bei Naruto?“ Hinata war mehr geschockt als erstaunt, versuchte aber, sich nichts ansehen zu lassen. Naruto kam nun auch an die Tür. „Oh, hallo Hinata. Willst du auch reinkommen, wir essen gerade Ramen.“ Danach dachte Naruto nur noch an sein Ramen, und Hinata überlegte, ob sie wieder gehen sollte. Doch Sakura bemerkte den Brief, den sie Naruto geben wollte, und fragte, ob sie ihn Naruto geben solle. Hinata gab den Brief ab, um schnell wegzukommen, wurde sich aber zu spät im klaren darüber, das sie gerade Naruto und Sakura auf eine Feier eingeladen hatte, wo die beiden wohl auch tanzen würden. Niedergeschlagen ging Hinata nach Hause. Der nächste Tag begann für Hinata gut, denn ihr Vater, ihre kleine Schwester und Neji überraschten sie mit einem Geschenk. Es war ein neues Stirnband, vorne war das Symbol von Konoha, und hinten das Wappen des Hyuuga-Clans drauf graviert. So sollte sie immer daran erinnert werden, für wen sie kämpfte, und wohin sie gehörte. Gegen Nachmittag begann die Feier zu Hinatas Geburtstag. Kiba kam als erstes, um bei den letzten Vorbereitungen zu helfen. Dann kamen nach und nach alle Genin des Dorfes, zum Schluss auch Sakura und Naruto. Sie gratulierten Hinata zum Geburtstag, und begaben sich zur Tanzfläche. Hinata versuchte in der Zwischenzeit sich abzulenken, und Kibas Vorschlag, zu tanzen kam ihr ganz recht. Der restliche Abend war schön, am Ende gab es sogar ein Feuerwerk, welches Neji organisiert hatte. Hinata sah sich während des Feuerwerks um, um Naruto zu sehen. Doch was sie sah schockte sie zutiefst. Naruto küsste Sakura im Schutze der Dunkelheit des Feuerwerks. Die Feier ging dem Ende zu, und Hinata verschwand in ihr Zimmer, so das eine Verabschiedung nicht möglich war. In ihrem Zimmer saß Hinata nur auf ihrem Bett. Sie trauerte, und doch lief nicht eine Träne an ihrer Wange herunter. Das lag wohl daran, das sie nicht fähig war zu Weinen, sie war zu geschockt. Jahrelang hatte Hinata versucht, Naruto auf sich aufmerksam zu machen, auf ihre eigene Art und Weise. Doch nun, das wusste Hinata, war es vorbei. Die Zukunft, die sie sich immer erhofft hatte, war zerbrochen. Eine neue Mission Die nächsten freien Tage verbrachte jeder auf seine Weise. Doch dann kam der Tag. Die neuen Missionen wurden zugeteilt. Es wurden Drei-Mann Teams gebildet, und Missionen der Kategorie B verteilt. Naruto sah sich eine Liste an, auf der die Teams vermerkt waren. Team 1: Sakura – Neji – Choji Team 2: Lee – Naruto – Ino Team 3: Kiba – Hinata – Shikamaru Team 4: TenTen – Shino – Gaara Naruto schloss sich Ino und Lee an, und ging gemeinsam mit ihnen auf die Mission. Hinatas Mission würde am Abend starten, und so nutzte sie die letzten Stunden, sich an einem See zu entspannen. Eine Zeit lang war es ruhig, die Sonne schien, eine frische Briese wehte um ihr Gesicht, alles war traumhaft. „Herzlichen Glückwunsch nachträglich.“ Ich hoffe doch, das du einen schönen Geburtstag hattest.“ Hinata stand schnell auf und sah in die Richtung, aus der die Stimme kam. „Du? Was machst du denn hier?“ Die Person kam näher. „Ich bin hier, um dir ein Geschenk zu machen.“ Der Abend kam näher, und Kiba kam am Treffpunkt an, von wo aus die Mission starten sollte. Eine Zeit lang warteten Shikamaru und Kiba auf Hinata, bis sie endlich ankam. „Du bist spät.“ sagte Shikamaru. Hinata entschuldigte sich und die Mission begann. Es vergingen mehrere Tage, Naruto kam als erster von seiner Mission zurück, Neji und Sakura einen Tag später. Und obwohl die Mission ein voller Erfolg war, machte Neji ein ernstes und besorgtes Gesicht. „Was ist los Neji?“ fragte Naruto. Neji sah ihn an. „Es ist nichts. Ich habe nur gerade an Hinata gedacht. Aber ich mache mir zu viele Sorgen. Sie ist kein Kind, auf das man aufpassen muss. Ich sollte Hinata etwas mehr vertrauen.“ Gemeinsam mit Naruto und Sakura beschloss er, ein Ramen essen zu gehen, und verdrängte Hinata aus seinen Gedanken. Die Tage vergingen, doch Hinata kehrte nicht zurück. Schließlich kam der Tag, an dem Neji und Hiashi zum Hokage gebeten wurden. Als Neji und Hiashi bei Tsunade ankamen waren Naruto und Sakura schon anwesend. Irritiert, sah Neji sich um. „Was ist passiert?“ fragte Hiashi sofort. „Tsunade seufzte, sie wusste nicht, was sie sagen sollte. „Es geht um Hinata. Sie ist verschwunden.“ Einen Moment lang herrschte Stille im Raum. „Was? Wie verschwunden? Was ist passiert?“ fragte Neji aufgeregt. „Was genau passiert ist, wissen wir nicht. Hinata war mit Shikamaru und Kiba auf einer B Rank Mission. Aber nachdem Shikamaru nicht zurückkehrte habe ich ein paar ANBU losgeschickt, welche herausfinden sollten, was geschehen ist.“ Hiashi wurde immer aufgeregter. „Und? Was ist passiert?“ Tsunade atmete tief ein. „Die ANBU fanden Shikamaru und Kiba sowie Akamaru schwer verletzt in einem Wald. Sie scheinen angegriffen worden zu sein. Laut eigenen Aussagen wurden sie schnell und effektiv besiegt. Momentan ruhen sie sich im Krankenhaus aus. Die ANBU hat das Gebiet nach Hinata durchsucht, aber sie nicht gefunden. Es tut mir leid das sagen zu müssen, aber unter diesen Umständen habe ich keine andere Wahl. Hinata Hyuuga wird als Verlust während einer Mission eingetragen.“ Der Rettungstrupp Regungslos standen Hiashi, Neji, Naruto und Sakura im Raum. Naruto konnte klar die Verzweiflung in Hiashis Gesicht erkennen. „Ihr wollt Hinata aufgeben? Das kann nicht euer Ernst sein.“ Tsunade sah Hiashi wütend an. „Habe ich denn eine andere Wahl? Die Mission fand in einem entfernten Land statt, wo ich keinen Einfluss habe. Was erwartest du, was ich tun soll?“ schrie Tsunade. Hiashi und Tsunade stritten noch eine ganze Weile. Neji, der bis zu diesem Zeitpunkt regungslos im Raum stand, etwas sagte, was alle anderen verstummen ließ. „Ich werde Hinata suchen. Und ich werde sie finden und nach Hause bringen, ich gebe mein Wort als Ninja.“ Tsunade sah Neji an, doch sie fand scheinbar nicht die passenden Worte, um ihm zu wiedersprechen, und so akzeptierte sie, das Neji mit zwei weiteren Personen nach Hinata suchte. Allerdings wies sie Neji darauf hin, das er sich gut überlegen solle, wen er mitnahm, da er seine Endscheidung nicht ändern könne. Neji verließ den Raum, und ließ Naruto und Sakura mit Hiashi und Tsunade im Raum zurück. Naruto und Sakura beschlossen ebenfalls zu gehen, und verließen den Raum. Auf der Strasse angekommen liefen die beiden Neji hinterher, sie wollten unbedingt bei der Suche helfen. „Ich kann keine Stümper gebrauchen, nicht wenn es um Hinata geht. Ich werde Lee und Kiba mitnehmen.“ Mit diesen Worten ging Neji weiter, und ließ Naruto und Sakura zurück. Am nächsten Morgen versuchte Naruto wieder, Neji zu überreden, ihn mitzunehmen. Noch einige Male verneinte Neji Narutos Anfrage. „Ach, komm schon Neji. Ich will Hinata genauso finden wie du, also, lass mich dir helfen.“ Neji sah Naruto an. „Sag mal, bist du immer so bei der Sache?“ Naruto lachte. „Ich gebe nie auf. Das ist mein Ninjaweg, weißt du.“ Bei diesen Worten blieb Neji stehen. „Komisch, denn das ist auch Hinatas Ninjaweg. Na gut, ich glaube ich werde dich mitnehmen.“ „Und natürlich Sakura, einen Medi-Nin dabei zu haben ist echt hilfreich.“ sagte Naruto. Neji nickte nur noch und ging weiter. „Hast du deine Wahl getroffen Neji?“ fragte Tsunade. Neji nickte. „Ja, das habe ich. Ich werde Naruto und Sakura mitnehmen.“ Tsunade erklärte sich einverstanden, und beschloss, dass die Rettungsmission am nächsten Tag beginnen sollte. Ihr Ziel war das Bärental. In der Nacht konnten weder Naruto, noch Sakura oder Neji schlafen. Jeder dachte an Hinata, und wo sie wohl gerade war. Was war mit ihr passiert? Und würden sie Hinata wieder finden? Diese und weitere Fragen gingen ihnen durch den Kopf, während sie versuchten, sich auszuruhen. Der nächste Tag brach an, und Naruto traf sich am frühen Morgen mit Neji und Sakura. Die Mission begann. Die Shizuna Bande Es war Abend. Naruto, Neji und Sakura ruhten sich nach einem langen Weg aus. Die Nacht war sternenklar, wie sie es schon lange nicht mehr war. „Wir werden bald im Bärental ankommen. Dort werden wir dann hoffentlich etwas über Hinatas Verbleib erfahren.“ sagte Neji. Naruto und Sakura nickten. „Wir müssen vorsichtig sein.“ fuhr Neji fort. „Im Bärental gibt es viele Gefahren. Wir müssen uns sehr vorsehen, wenn wir ihnen über den Weg laufen sind wir erledigt.“ Neji sah noch mal hinauf zu den Sternen, bevor er wortlos zu einem nahe gelegenem Baum ging und sich schlafen legte. Hinata und Naruto sahen sich fragend an. Dann beschlossen sie, ebenfalls schlafen zu gehen. Noch bevor die Sonne ganz aufgegangen war machten sich Neji, Naruto und Sakura auf den Weg. Der Weg zum Bärental war lang und bot manche Tücken. Sie reisten den ganzen Tag ohne Pausen. Als es dann Abend wurde legten sie an einem nahe gelegenem See, welcher dem ähnelte, auf dem Naruto und Sakura Zarah das erste mal getroffen hatten, ihr Lager an. Sie zündeten ein Feuer an, aßen und legten sich schlafen. Naruto schlief tief und fest, als er von Sakura geweckt wurde. „Was ist los?“ fragte Naruto verschlafen. Er sah sich um, dann fragte Naruto: „Wo ist Neji?“ Sakura deutete Naruto, ihm zu folgen. Auf dem Weg erklärte sie ihm, was geschehen war. „Wir wurden überrascht. Neji hatte etwas gehört und wollte uns wecken, doch dann kamen feindliche Ninjas und griffen uns an. Neji hat sie an einen Ort gelockt, wo wir besser kämpfen können.“ „Byakugan“ Neji wich den Angriffen der feindlichen Ninja aus, ehe er sie mit seinem Taijutsu angriff. Naruto griff sofort in das Geschehen ein, als er und Sakura ankamen. Er beschwor seine Schattendoppelgänger und griff an. Der Kampf war lang, doch am Ende war keiner der feindlichen Ninja mehr übrig. Gemeinsam gingen Neji, Sakura und Naruto, sichtlich erschöpft, zum Lager zurück. Doch dort erwartete sie eine Überraschung. Kaum in ihrem Lager angekommen, standen die drei vier weiteren Ninja gegenüber. Naruto versuchte, Schattendoppelgänger zu produzieren, doch es gelang ihm nicht. Er war zu erschöpft von dem Kampf gegen die anderen Ninja. „Hier muss ein Nest von denen sein.“ Sagte Naruto. Neji setzte sein Byakugan ein. Dabei fiel ihm eine Unregelmäßigkeit auf. „Hier stimmt was nicht.“ „Was meinst du, Neji?“ fragte Naruto. „Ich meine, das diese Ninja nicht echt sind. Das sind Illusionen. Ich habe es vorhin nicht bemerkt. Das ist nur ein Genjutsu.“ Sakura verstand sofort. Sie konzentrierte sich, und löste das Genjutsu auf. „Ihr habt es also herausgefunden? Leider zu spät, ihr seid schon sehr erschöpft.“ schallte eine Stimme hinter ihnen. Schnell drehten sie sich um, und standen denselben Ninja gegenüber, die gerade verschwunden waren. Neji nutze sein Byakugan, doch dieses mal waren die Ninja echt. „Wir sind die Shizuna Bande.“ „Müssen wir euch kennen?“ fragte Naruto in einem aggressiven Ton. Die Ninja sahen ihn erzürnt an. „Du, junger Ninja, wirst uns jedenfalls noch kennen lernen. Und zwar auf die unsanfte Methode.“ Die Ninja machten sich zu einem Kampf bereit, während Neji, Sakura und Naruto erschöpft Stellung bezogen. Nejis Vision Die vier Ninja standen Neji, Naruto und Sakura kampfbereit gegenüber. Mit einem mal entbrannte ein Kampf zwischen beiden Gruppen. Für einen Moment war der Kampf ausgeglichen, doch sehr schnell hatte die Shizuna Bande die Nase vorn. Sie nutzten hauptsächlich Schnelligkeit und Genjutsu, doch Neji, Naruto und Sakura waren zu erschöpft von dem Genjutsu, in welchem sie bis vor dem Kampf gefangen waren. Nach kurzer Zeit gelang es den gegnerischen Ninja Sakura zu besiegen, und Neji in arge Bedrängnis zu bringen. Nun hörte Naruto seit längerer Zeit wieder diese Stimme. „Lass uns gemeinsam kämpfen. Lass sie uns gemeinsam vernichten.“ Es war die Stimme des Kyuubi, welcher versuchte Naruto zu verleiten. „Nein“ sagte Naruto „Dieses mal nicht. Ich schaffe es ohne dich.“ Die Stimme verschwand, und Naruto zweifelte daran, ob er sie richtige Entscheidung getroffen hatte. Beim letzten mal hatte der Kyuubi die Kontrolle über Narutos Körper gewonnen. Das durfte nie wieder passieren, und darum hatte Naruto beschlossen, nie wieder die Kraft des neunschwänzigen zu nutzen. Doch er schien keine Wahl zu haben. Neji konnte sich kaum noch halten, und gegen vier erfahrene Ninja hätte Naruto keine Chance. „Na gut, dieses eine mal.“ Mit einem mal verspürte Naruto eine ungeheure Kraft, doch er schien wieder die Kontrolle zu verlieren. Sein Körper bewegte sich ohne Narutos Willen. Es war genau wie beim letzten mal. Und doch schien es zu funktionieren. Innerhalb kürzester Zeit hatte er zwei der Ninja ausgeschaltet. Nachdem der dritte Ninja ausgeschaltet war versuchte Naruto die Kontrolle über seinen Körper zu erlangen. Doch dieses mal gelang es ihm nicht. „Ah“ Der vierte Ninja war geschlagen, und Naruto konnte nur mit ansehen, wie der Kyuubi den Körper auf Neji zu bewegte. Neji wich den Angriffen Narutos aus. Er schien zu wissen, das Naruto nicht er selbst war, denn er zeigte weder Wut noch Furcht. Neji wich jeder Attacke aus und wartete auf eine günstige Gelegenheit. Als Kyuubi für einen Augenblick seine Deckung vernachlässigte griff Neji an. Er zielte genau auf einen Chakrapunkt, welcher das Chakra im Körper weiter verteilt, und traf. Einen Augenblick später spürte Naruto, das er die Kontrolle über seinen Körper wieder hatte. Für einen kurzen Augenblick sahen sich Neji und Naruto an, ehe sie beide zu Boden gingen. Es war ein düsteres Tal. Neji hörte immer wieder die Rufe Hinatas. So schnell er konnte folgte er der Stimme. Eine Weile lief er nur der Stimme hinterher, ohne sich zu fragen wo er war. Dann, plötzlich erhellte ein Blitz vor ihm das Gebiet und er sah sie. Dort stand Hinata, alleine und mit geschlossenen Augen. „Hinata.“ Neji lief zu ihr, doch einige Schritte vor ihr blieb er stehen. “Hinata?” sprach er erneut. Hinata öffnete langsam die Augen, und es kam zum Vorschein. Das ultimative Byakugan. Sie fing an zu lächeln und ging auf Neji zu. Nejis Blick haftete an Hinatas Augen, an dem ultimativen Byakugan. Hinata kam bei Neji an und blieb direkt vor ihm stehen. Dann schloss sie ihre Hand um Nejis Hals, so das er kaum noch Luft bekam. „Hi...Hinata. Du b...bist nicht dieselbe.“ Hinata lachte Neji aus. „Was weißt du schon über mich? Du, der nur ein Zweig im Stammbaum der Familie bist.“ Mit einem mal ließ Hinata Neji los, und fasste sich an den Kopf. Sie schrie vor Schmerzen. „Hinata.“ Schrie Neji. Hinata sank auf die Knie. Neji fasste sie an den Schultern, und Hinata sah ihn an. Der Anblick ihres Gesichtes ließ Neji einen Schauer über den Rücken laufen. In ihrem einen Auge stand immer noch das ultimative Byakugan, ihr anderes Auge zeigte das normale Auge Hinatas. „N...Neji. Hilf mir, bitte.“ Sagte sie leise. Neji nahm Hinatas Hand. „ich verspreche dir, ich werde dich finden.“ Plötzlich brach der Boden unter Neji weg, und er stürzte in ein tiefes Loch. Im nächsten Moment saß er schweißgebadet am Lager. Ankunft im Bärental Die Sonne ging auf, als Naruto und Sakura im Lager wieder aufwachten. Neji hatte sie wieder zurück getragen, und ruhte sich nun aus. Doch als er bemerkte, das Naruto und Sakura wach waren beschloss er, weiter zu reisen. Sie reisten weiter, immer wieder kamen sie zum stehen, entweder, weil sie von feindlichen Ninja angegriffen wurden, oder weil sie müde waren. Während des Weges hielt Neji stets Ausschau. „Was suchst du?“ fragte Naruto, als er es bemerkte. Neji antwortete nicht sofort, bis er plötzlich stehen blieb. Naruto und Sakura folgten Nejis Blick und sahen einen Bären. „Was ist los Neji?“ fragte Naruto. „Ohne seinen Blick von dem Bären abzuwenden antwortete er: „Wir sind fast da. Dieser Bär ist der Beweis.“ Naruto und Sakura verstanden nicht, was er meinte, darum erklärte Neji den beiden, was er meinte. „In dieser Gegend gibt es weit und breit keine Bären. Die einzige Ausnahme ist das Bärental. Ab jetzt müssen wir uns vorsehen.“ Neji beobachtete den Bären noch eine kurze Weile, ehe er sich mit Naruto und Sakura wieder auf den Weg machte. Eine Weile begegnete ihnen kein einziger Bär mehr, doch Neji wusste, das sie auf dem richtigen Weg waren. Schließlich, nach ca. einer Stunde blieben sie erneut stehen. Unter ihnen befand sich eine kleine Gruppe von Bären. Sie waren angekommen. Sie waren im Bärental. Es wurde dunkel, und Neji, Naruto und Sakura suchten einen Platz zum übernachten. Immer wieder trafen sie auf einen Bären, so das ihnen nichts anderes übrig blieb, als auf den Bäumen zu übernachten. Während die drei gemeinsam auf einem Baum saßen erzählte Neji den beiden, was er über das Bärental wusste. „Das Bärental ist ein ziemlich unbekannter Ort, der nur in sehr wenigen Büchern auftaucht, und auch dann nur mit wenigen Sätzen. Klar ist nur, das die Bären, die hier leben, auf irgendeine Art und Weise heilig zu sein scheinen. In keinem Fall sollten wir den Bären etwas tun, davor wurde in jedem Buch, in welchem das Bärental auftauchte, gewarnt.“ „Weißt du zufällig, welche Art von Mission Hinata hier hatte? Waren es Wilderer?“ fragte Sakura zu Neji gewand. Neji schüttelte den Kopf. „Nein, es waren vielmehr Ninja, die Konoha bestohlen hatten, und das Diebesgut hier verstecken wollten. Mmh, wir müssen hier weg.“ „Wieso?“ fragten Naruto und Sakura gleichzeitig. Neji sah nach unten, wo sich langsam immer mehr Bären ansammelten. Wir sind bemerkt worden. Suchen wir uns einen anderen Rastort.“ Die drei packten ihre Sachen und machten sich auf den Weg. Schließlich fanden sie eine Höhle, in der sie Zuflucht suchten. Die Nacht war bereits angebrochen, und Sakura, Neji und Naruto waren müde. Dennoch beschlossen sie, eine Wache aufzustellen, falls sie von einem Bären entdeckt werden sollten. Sakura war sie erste Wache. Während Naruto und Neji schliefen, hielt sie Ausschau. Eine Weile war es ruhig, doch dann sah sie ihn. Ein großer Bär kam aus dem Gebüsch vor der Höhle. Er kam immer näher. Das Geheimnis um Bärental Langsam kam der Bär näher, und sein furchteinregendes Erscheinen nahm noch zu. Neji blickte sich in der Höhle um, doch es gab keinen Ausweg. Die einzige Möglichkeit, die Höhle zu verlassen wäre, den Bären aus dem Weg zu räumen und zu fliehen. Doch in jedem Buch, welches Neji gelesen hatte, wurde ausdrücklich davor gewarnt. Gerade wollte Neji den beiden sagen was sie tun würden, als Naruto nach vorne sprang und sein Jutsu der Schattendoppelgänger einsetzte. Sofort tauchten fünf Doppelgänger auf, die nun gemeinsam mit Naruto gegen den Bären kämpften. Sie schafften es, den Bären nach draußen zu drängen, so das Neji und Sakura aus der Höhle fliehen konnten. Der Bär ging nun zum Angriff über, er erledigte die Schattendoppelgänger mühelos und traf Naruto hart. Dieser stand wieder auf und konzentrierte Chakra in seiner Hand. „Rasengan.“ Naruto griff den Bären an, doch obwohl er ihn voll traf stand der Bär wieder auf. Naruto, der sein Chakra größtenteils in das Rasengan gesteckt hatte, sah den Bären erstaunt und erschöpft an. Für einen Augenblick war Naruto unkonzentriert, doch der Bär nutzte diese Chance und griff Naruto an. Naruto wurde getroffen, prallte gegen eine Steinwand und blieb regungslos liegen. Nun griffen auch Neji und Sakura den Bären an. Neji nutzte sein Byakugan, doch ihm war klar, das sein Taijutsu gegen den Bären keine Wirkung haben würde. Er musste etwas anderes versuchen. Schnell bewegte sich Neji auf den Bären zu, rutschte unter den Bären, und setzte dann Umwandlung ein. Durch den Chakrawirbel wurde der Bär weggedrückt. Sakura versetzte dem Bären nun einige kraftvolle Schläge. Der Bär kippte um und blieb regungslos liegen. Er war geschlagen. Langsam öffnete Naruto seine Augen. „Wa...was ist passiert?“ Neji erzählte Naruto, was geschehen war, und allmählich erinnerte sich Naruto wieder. „Ihr habt den Bären besiegt?“ Noch im selben Moment bekam er von Sakura eine Kopfnuss. „Weil du Dummkopf den Bären einfach angegriffen hast. Wir hätten bestimmt einen anderen Weg gefunden.“ „Nein, hätten wir nicht.“ sagte Neji. „Mein Vorschlag war, den Bären aus der Höhle zu drängen, wie Naruto es getan hat. Nur der Kampf sollte eigentlich vermieden werden. „Das sehe ich auch so. Das war dumm von euch.“ Neji, Sakura und Naruto sahen sich schnell um, woher diese Stimme kam. Plötzlich waren Schritte zu vernehmen, die immer näher kamen. Dann kam er aus dem Gebüsch. Ein Junge, vielleicht 7 Jahre, mit schwarzen Haaren und roten Augen, die teilweise an das Sharingan erinnerten. „Ihr hättet besser daran getan, den Bären in Ruhe zu lassen. Da ihr das aber nicht getan habt, kriegt ihr es jetzt mit mir zu tun.“ Sagte der Junge selbstsicher. Naruto stand auf und stellte sich dem Jungen gegenüber. „Solltest du nicht im Kindergarten sein, Junge?“ fragte Naruto spöttisch. Der Junge aber lächelte nur, dann biss er sich in den Finger. Was daraufhin geschah konnte Naruto nicht ahnen. „Schwein, Hund, Vogel, Affe, Schaf. Jutsu des vertrauten Geistes.“ Nun erschienen aus dem Nichts 4 große Bären, etwa in derselben Größe wie dem besiegten. „Und nun.“ Sprach der Junge. „wäre es klug, wenn ihr euch ergeben würdet, und eure Strafe empfangt, für das Angreifen eines vertrauten Geistes von Samu Rai.“ Samu Rai Umzingelt von den Bären, die der Junge herbeigerufen hatte, bereiteten sich Neji, Sakura und Naruto auf einen nahezu hoffnungslosen Kampf vor. Sie wollten nicht aufgeben, und kämpften für Hinata. Der Junge lächelte überlegen. „Ihr seid also immer noch nicht zur Vernunft gekommen? Nun, dann muss ich wohl mit etwas Nachdruck an die Sache rangehen.“ Er befahl den Bären den Angriff, und der Kampf begann. „Jutsu der Schattendoppelgänger“ Mehrere Narutos erschienen, und griffen einen der Bären an, während Neji und Sakura sich gemeinsam um einen anderen kümmerten. Sie schlugen den Bären mit einer Kombination aus Nejis Umwandlung und Sakuras Taijutsu. Währenddessen gelang es den Doppelgängern Narutos ebenfalls einen Bären zu besiegen, doch ein weiterer Bär vernichtete einen Doppelgänger nach dem anderen, bis schließlich der echte Naruto getroffen wurde und zu Boden fiel. „Naruto!“ schrie Sakura, doch sie konnte ihm nicht zu Hilfe eilen, da sie im selben Moment von dem vierten Bären angegriffen wurde. Auch sie ging zu Boden. Nun war nur noch Neji übrig, ihm gegenüber standen zwei große Bären und der Junge, der sie herbei gerufen hatte. „Wir geben auf.“ Sagte Neji mit gesenktem Kopf. Ihm war klar, das es keinen Sinn mehr hatte, noch weiter zu kämpfen. Der Junge sah Neji an. „Ihr hättet euch viel Leid ersparen können. Du musst wissen, wir mögen es nicht wenn unsere Vertrauten Geister angegriffen werden.“ Neji sah den Jungen an. „Wen meinst du mit Wir? Wer bist du?“ „Mein Name ist Yuri, vom Yang-Clan.“ Neji dachte einen Moment nach. Der Name Yang kam ihm bekannt vor, doch er konnte den Namen nicht zuordnen. Während Neji überlegte legte der Junge die bewusstlosen Körper von Sakura und Naruto auf die Rücken der übrig gebliebenen Bären. Dann wendete er sich Neji zu. „Nun komm mit, ihr werdet erwartet.“ Mit diesen Worten verließen sie gemeinsam den Kampfplatz. Sie gingen ungefähr eine halbe Stunde, bis zu einem Höhleneingang kamen. Sie passierten den Höhleneingang, doch was am Ende des Ganges auf sie wartete war unglaublich. Sie verließen den Eingang und betraten ein Dorf. „Wo sind wir? Wir sind doch in einer Höhle, oder? fragte Neji ungläubig. Der Junge lächelte. „Das könnte man meinen, doch eigentlich ist diese „Höhle“ nur ein Schutzwall, den wir um unser Dorf gezogen haben, um es zu schützen. Willkommen.“ Der Junge blieb stehen, drehte sich zu Neji um und sagte: „Willkommen in Samu Rai, dem Wohnsitz des Yang-Clans.“ Neji sah sich um. Tatsächlich, zog sich das Gestein um das Dorf, und bildete einen Schutzwall. Dann sah er einen älteren Mann, der auf die Gruppe zulief. „Yuri, da bist du ja. Talis erwartet dich schon. Sind sie das?“ sprach der Mann. Yuri nickte nur, dann ging er weiter. Neji folgte ihm. Sie gingen durch das Zentrum des Dorfes und verließen es wieder. Dann betraten sie gemeinsam ein großes Anwesen, welches in ein großes Haus und zwei kleineren Häusern an den Seiten bestand. Als sie an dem großen Haus angekommen waren verschwanden die Bären, und Naruto und Sakura wurde von zwei Leuten weggetragen. Yuri, der Neji ansah, das er sie aufhalten wollte sagte: „Die beiden werden in ein Quartier gebracht, sie müssen sich ausruhen.“ Neji folgte Yuri in das große Haus. Sie durchquerten einige Gänge, bis sie an einer großen Tür ankamen. „Hinter dieser Tür wartet das Oberhaupt unserer Familie auf dich.“ Neji schluckte. Dann öffnete er die große Tür und betrat den Raum. Ein erster Hinweis Die Tür schloss sich hinter Neji. Neji stand in einem schwach beleuchtetem Raum, am Ende konnte er eine Person erkennen. Langsam trat Neji vor, bis er der Person nahe genug war, um sie deutlich zu erkennen. Er sah einen Jungen Mann, nicht älter als 20, mit weißen Haaren. „Setz dich.“ sagte der Mann. Neji setzte sich, ließ den Mann aber nicht aus den Augen. „Du bist also Neji vom Hyuuga-Clan. Ich bin Talis, das Oberhaupt des Yang-Clans.“ Neji sah ihn verwundert an. „Woher wisst ihr das?“ fragte er. Talis, der den Eindruck machte als würde er schlafen öffnete langsam seine Augen. Hervor kamen dieselben roten Augen, wie Yuri sie hatte. Einen Moment lang sah Talis Neji an. „Sie erinnern dich an die Erbschaft des verfluchten Clans, nicht wahr?“ Neji sah den Mann fragend an. „Ihr meint das Sharingan?“ Talis nickte. „Das Sharingan ist mächtig, und doch hat es seinen Trägern nur Unglück gebracht. Es ist ein hartes Los, mit einer besonderen Fähigkeit zur Welt zu kommen. Eine Erfahrung, die du schon am eigenen Leib zu spüren bekommen hast, wenn ich mir dein Mal ansehe.“ Neji der eine kurze Zeit lang abwesend war und den Worten von Talis gelauscht hatte schrak nun auf. „Woher wisst ihr von meinem Mal?“ „Talis setzte ein ruhiges freundliches Lächeln auf. „Ich weiß es, weil mein Erbe es mir erlaubt, in deine Seele zu sehen.“ Talis endete und stand auf. „Ich brauche etwas Bewegung, folge mir bitte.“ Neji stand ebenfalls auf und folgte ihm. Während sie sich draußen im großen Garten hinter dem Anwesen aufhielten sah Talis Neji nochmals an. „Du hast Fragen, warum stellst du sie dann nicht?“ „Ich frage mich, wo meine Cousine ist. Das ist alles, was mich interessiert.“ sagte Neji. Talis starrte verträumt in die Luft. „Hinata Hyuuga. Ja, ich erinnere mich an sie.“ Bei diesen Worten sah Neji Talis an. „Ihr habt Hinata gesehen? Wann? Wo?“ Talis antwortete nicht sofort. Und gerade als er den Mund aufmachte um zu antworten kam eine Person angelaufen. Es war Yuri. „Die anderen beiden sind jetzt aufgewacht, mein Bruder.“ Sagte es keuchend. „Das ist gut.“ Antwortete Talis und ging mit Yuri davon. Neji rannte hinter den beiden her, und blieb vor ihnen stehen. „Was ist mit Hinata? Wolltest du nicht, das ich meine Fragen stelle? Dann beantworte sie auch.“ sagte er. Talis sah Neji mit einem friedlich/verträumten Blick an. „Du wirst deine Antworten bekommen, wenn es Zeit ist. Nun solltest du dich erst einmal um deine Freunde sorgen.“ Mit diesen Worten zog er an Neji vorbei. Noch einen Moment blieb Neji regungslos stehen, dann beruhigte er sich und folgte den beiden. „Wo sind wir? fragte Sakura. Die Frau, die im Zimmer war sagte nur „ihr werdet es gleich erfahren.“ Bevor sie den Raum verließ. Kurz darauf erschienen Yuri, Neji und Talis im Raum. Mit einem Blick deutete er Yuri, das Zimmer zu verlassen. Yuri verließ den Raum und Talis wandte sich Sakura und Naruto zu. „Ihr habt einen großen Fehler begangen, als ihr einen unserer vertrauten Geister angegriffen habt.“ „Wir hatten keine Wahl. Der Bär hätte uns angegriffen, wir konnten auch nicht fliehen.“ verteidigte Naruto sich. Talis ging zu einem nahe gelegenem Fenster, betrachtete was draußen geschah und antwortete: „Meistens sind jene, welche eine Tat am meisten abstreiten die schuldigen. Ich kann euch versichern, das euch keiner unserer Vertrauten etwas getan hätte. Außer ihr hättet sie gezwungen.“ Naruto erwiderte nichts mehr. „Und was ist nun unsere Strafe?“ fragte Sakura mit einem schlechten Gefühl im Bauch. Einen Moment lang sah Talis noch aus dem Fenster, dann wandte er sich den dreien zu. „Ihr seid genug gestraft.“ Sprach Talis, während sein Blick auf Neji ruhte. „Ich werde mich nun zurückziehen.“ Talis verabschiedete sich von Sakura und Naruto. Während des Vorbeigehens flüsterte er Neji zu: „Du wirst mehr erfahren, wenn es an der Zeit ist.“



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